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Nach Kreuzbandriss

Kombinierer Seidl hebt wieder ab

Pongauer spricht von "coolem Gefühl"

Mario Seidl APA/AFP/Lehtikuva/Vesa Moilanen
Mario Seidl hat nach überstandener Kreuzband-Verletzung seine ersten Sprünge auf der Großschanzen absolviert.

Der Nordische Kombinierer Mario Seidl hat am Donnerstag in Bischofshofen die ersten Großschanzen-Sprünge nach einem Kreuzbandriss absolviert. Der Salzburger hatte sich auf dem Weg zum Gewinn von Team-WM-Bronze in Seefeld 2019 einen Einriss und im Training im September 2019 einen Riss im linken Knie zugezogen. "Die ersten Sprünge haben sich gleich richtig cool angefühlt, vom technischen Ablauf her hatte ich alles gut gespeichert", meinte Seidl.

Sankt Veit im Pongau

Der WM-Vierte und Gewinner des Nordic Combined Triple von 2019 absolvierte vier Flüge und war danach sehr zufrieden. "Ich habe mir mit dem Start ins Sprungtraining bewusst viel Zeit gelassen. Jetzt bin ich muskulär ideal vorbereitet und habe die Asymmetrien ausgemerzt", erklärte der St. Veiter (Pongau), der am Samstag planmäßig mit dem ÖSV-Team zum Schneetraining nach Rovaniemi (Finnland) geflogen wäre. 

Trainingslager für Seidl und nordische Kombinierer abgesagt

Das ÖSV-Team der Nordischen Kombinierer hat jedoch das Trainingslager in Rovaniemi abgesagt. Der Grund sind vor allem ungünstige Bedingungen auf der dortigen Schanze. Die Mannschaft von Cheftrainer Christoph Eugen will stattdessen in Hinzenbach und Innsbruck springen und in Davos langlaufen.

(Quelle: APA)

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