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Olympia-Tickets winken

Salzburger ÖSV-Talent will an Mega-Coup anschließen

Matej Svancer steht vor drei Slopestyle-Weltcups

Matej Svancer APA/AFP/OIS/IOC/Simon BRUTY
Matej Svancer will nach seinem ersten Weltcup-Sieg auch im Slopestyle angreifen.

Die österreichischen Ski-Freestyler um Big-Air-Auftaktsieger Matej Svancer wollen am Wochenende auch beim Heimevent am Stubaier Gletscher aufzeigen. Im ersten von nur drei Slopestyle-Weltcups vor den Olympischen Spielen stehen dementsprechend auch schon die begehrten Tickets für die Winterspiele in Peking auf dem Spiel.

Im Big Air legte Svancer mit dem Triumph in Chur sensationell los, vor dem Heimbewerb in der zweiten Disziplin ist das Ausnahmetalent aber zurückhaltend.

Svancer glänzt in Chur
Matej Svancer of Austria competes during Men?s Freeski Big Air qualification at the FIS Freeski Big Air Worldcup in Chur, Switzerland, on Friday, October 22, 2021. (KEYSTONE/Christian Merz)

Salzburger ÖSV-Talent siegt bei Weltcup-Debüt

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Svancer freut sich auf Slopestyle in Tirol

"Bei einem Slopestyle ganz vorne mit dabei zu sein, ist sicherlich schwieriger, da mehr Fehler passieren können entlang der Kicker und Rail Sektionen", betonte der 17-jährige Junioren-Weltmeister im Slopestyle und Big Air. Die Vorfreude des Salzburgers auf das Event im beliebten Gletscher-Park auf über 3.000 m Seehöhe ist aber groß.

Matej Svancer ASSOCIATED PRESS
Der Salzburger Matej Svancer (Mitte) gewinnt den Freeski Big Air im schweizerischen Chur.

"Das Set-Up am Stubaier sieht wieder lässig aus, ich freue mich auf die kommenden Tage", so der gebürtige Tscheche, der seit dieser Saison für den ÖSV antritt. Im Vorjahr hatte es im Stubai für Svancer und auch seine jetzigen Teamkollegen nicht zu Topergebnissen gereicht. Der seit sieben Jahren in Salzburg lebende Jugend-Olympiasieger wohnt in Kaprun und besucht das Sportgymnasium.

Auch Müller brennt auf Heim-Event

In Chur hat mit Lukas Müllauer als Siebenter ein zweiter Salzburger Selbstvertrauen getankt. Einen zusätzlichen Schub sollten am Wochenende die Fans geben, die gemäß den gültigen Corona-Sicherheitsvorgaben mit 2G-Nachweis vor Ort mitfiebern dürfen. "Heimweltcups sind immer etwas Besonderes, natürlich ist man da auch ein wenig nervöser, wenn Familie und Freunde zuschauen. Ich werde alles versuchen, um mein bestes Skifahren zu zeigen, damit sich die Reise für die Zuschauer auch lohnt", sagte Müllauer vor der Qualifikation am Freitag.

Cheftrainer Martin Premstaller ist nicht zuletzt aufgrund der jüngsten Trainingsleistungen zuversichtlich. "Die gute Form unseres Teams konnten wir bereits in Chur unter Beweis stellen, nun hatten wir eine sehr intensive Vorbereitung innerhalb der Primepark Sessions, und sind gespannt, was uns beim ersten Slopestyle der Saison erwartet", erklärte Premstaller.

Im Frauenbewerb hoffen die Tirolerinnen Lara Wolf und Laura Wallner auf Spitzenplätze und die später damit verbundene Olympia-Qualifikation. "Ich möchte alles versuchen um mir diesen Traum nochmals zu erfüllen", meinte die 2018 in Südkorea auf Rang 16 gekommene Wolf.

(Quelle: APA)

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