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"Konnte kaum stehen"

Hayböck nach starken Schmerzen operiert

Bandscheibenvorfall bei ÖSV-Ass

Michael Hayböck SALZBURG24/Wurzer
Der oberösterreichische Skispringer Michael Hayböck musste sich nach starken Schmerzen einer Bandscheiben-Operation unterziehen. (ARCHIVBILD)

Bei Skispringer Michael Hayböck wurde am Montag dieser Woche ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Noch am selben Tag wurde der mehrfache Medaillengewinner bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften in Innsbruck erfolgreich operiert.

Bereits in der Vergangenheit stellten den mittlerweile 30-jährigen Skisprung-Routinier Rückenbeschwerden vor Probleme. Vor zwei Jahren musste er in der Sommervorbereitung längere Zeit pausieren. Diesmal setzten die Schmerzen kurz vor den Wettkämpfen in Hinzenbach und Klingenthal (GER) ein.

Hayböck an Bandscheiben operiert

Während Hayböck beim Heimbewerb in Hinzenbach noch an den Start gehen konnte, war an eine Teilnahme beim Sommerfinale in Klingenthal am vergangenen Wochenende nicht mehr zu denken. Unmittelbar nach der Anreise waren die Schmerzen zu groß geworden.

Am Montag dieser Woche wurde von Dr. Michael Gabl in Innsbruck ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Noch am selben Nachmittag wurde Hayböck erfolgreich operiert. Eine rasche Rückkehr ins Training und in den Weltcup sind die nächsten Ziele für den erfolgreichen ÖSV-Skispringer.

Skisprung-Ass konnte kaum liegen oder stehen

"Ich habe gleich nach der Operation gemerkt: Okay, die Schmerzen sind weg. Ich konnte sogar schon wieder ein bisschen in meinem Zimmer hier im Krankenhaus schmerzfrei herumspazieren", erklärte Hayböck in einer Pressemitteilung des ÖSV. Deswegen sei er nun sehr positiv gestimmt und guter Dinge, dass er in Zukunft eine Ruhe von den Rückenproblemen habe. "Die sind ja in letzter Zeit doch immer wieder da gewesen und haben sich am vergangenen Wochenende so gesteigert, dass ich kaum liegen oder stehen konnte. Insofern hat die Sache jetzt hoffentlich auch sein Gutes gehabt."

Sein behandelnder Arzt Gabl hatte bei der Untersuchung am Montag bereits "sogenannte Ausfälle, also Taubheitsgefühle im linken Bein" festgestellt. "Die Operation ist sehr gut verlaufen und der Fahrplan für seine Rückkehr ins Training steht. Er sollte bald wieder damit beginnen können."

Der Weltcup-Start vom 19. bis 21. November in Nischnij Tagil (RUS) wird für den sechsfachen WM-Medaillengewinner sowie Olympia-Silbermedaillengewinner mit dem Team 2014 in Sotschi aber wohl noch zu früh kommen.

(Quelle: SALZBURG24)

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