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WM-Teambewerb

ÖSV-Kombinierer holen Bronze

Nordische Kombination Seefeld APA/BARBARA GINDL
Österreichs nordische Kombinierer jubeln über Platz drei, mit dabei sind auch zwei Salzburger.

Die österreichischen Nordischen Kombinierer haben nach starken Sprüngen auch im WM-Teambewerb in Seefeld eine Medaille geholt. Die zwei Salzburger Bernhard Gruber und Mario Seidl sicherten sich gemeinsam mit Franz-Josef Rehrl und Lukas Klapfer die Bronze-Medaille. Das nach dem Sprung führende Quartett musste sich in der spannenden 4x5-km-Langlauf-Staffel nur Norwegen und Deutschland geschlagen geben.

Das Team sorgte damit auch im vierten Bewerb bei den Heim-Weltmeisterschaften für Edelmetall. Ein Kunststück, das Rot-Weiß-Rot, seit es vier Entscheidungen bei Titelkämpfen (2009) gibt, noch nie gelungen war. Insgesamt hat Österreich nun 25 WM-Medaillen in der Nordischen Kombination gewonnen.

Trainer glaubte an Gold

ÖSV-Cheftrainer Christoph Eugen hatte an die Gold-Chance geglaubt. "Aber wieder eine Medaille zu holen ist natürlich sensationell. Es war es zum Schluss ein bisschen ein taktisches Geplänkel, da entstehen dann solche Entscheidungen". Er sei sehr zufrieden, meinte der Langzeit-Coach. "Es ist nicht selbstverständlich für die Athleten, daheim dem Druck standzuhalten. Ich muss sagen Chapeau, man kann sicherlich sehr positiv bilanzieren."

Gruber: "Gänsehaut pur"

Gruber und Rehrl bauten damit ihre Medaillensammlung in Seefeld nochmals aus. Gruber, seit Donnerstag der erfolgreichste ÖSV-Kombinierer bei Weltmeisterschaften, hält nun bei je dreimal Gold, Silber und Bronze. "Das war Gänsehaut pur und an Dramatik nicht zu überbieten", meinte der 36-jährige Gruber und freute sich über die gemeinsam mit seinen Kollegen eroberte Medaille.

Erste Medaille für Seidl

Für Rehrl gab es das dritte Bronze bei der Heim-WM. "Dass wir mit einer weiteren Medaille abschließen können, ist cool. Wir haben einen super Job gemacht", sagte der 25-jährige Ramsauer. Seidl durfte nach dem vierten Rang im Großschanzen-Einzel erstmals in Seefeld jubeln. "Es ist schön, mit dem Team noch eine Medaille zu holen, da freuen sich so viele Leute mit", meinte der Salzburger nach seinem dritten Team-Bronze nach WM 2017 und Olympia 2018.

Für den 33-jährigen Klapfer gab es nach dreimal Olympia-Bronze die erste WM-Medaille. "Jetzt ist der WM-Fluch auf die Seite geschoben", freute sich der Steirer im ORF-TV-Interview.

(APA)

(Quelle: APA)

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