Jetzt Live
Startseite Wintersport
Im Achtelfinale

Frühes Aus für ÖSV-Frauen bei Parallel-Rennen

Andreja Slokar gewinnt in Lech/Zürs

20211113_PD2424.HR.jpg APA/EXPA
Katharina Liensberger haderte mit dem frühen Aus vor Heimpublikum.

Die 24-jährige Andreja Slokar hat am Samstag bei heftigem Schneefall das Weltcup-Parallelrennen in Lech/Zürs gewonnen. Die slowenische Skirennläuferin setzte sich bei ihrem Premierenerfolg im Finale gegen die Norwegerin Thea Louise Stjernesund durch, deren Landsfrau Kristin Lysdahl wurde Dritte.

Katharina Liensberger, Elisa Mörzinger und Stephanie Brunner schieden bereits im Achtelfinale und damit der ersten K.o.-Runde aus.

Liensberger hadert mit frühem Aus

Liensberger haderte mit dem frühen Aus vor Heimpublikum, war ob ihrer Erkältung aber froh, überhaupt am Start gewesen zu sein, das sei keine leichte Entscheidung gewesen. "Natürlich hätte ich mir gewünscht, noch ein paar Fahrten mehr zu fahren. Ich war zu direkt dran, es ist sich nicht mehr ausgegangen", sagte die Lokalmatadorin. "Es heißt jetzt gut regenerieren, gut erholen." Bereits am Sonntag hebt der Flieger zum Training nach Schweden ab, schon am nächsten Wochenende folgt für die Kugelverteidigerin das Slalomdoppel in Levi.

Frühe Endstation für Lara Gut-Behrami

Ebenfalls in der ersten Runde Endstation war für die Schweizerin Lara Gut-Behrami, die wie Liensberger in Abwesenheit der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Slowakin Petra Vlhova in Hinblick auf den Gesamtweltcup groß abräumen hätte können.

Brunner kämpft mit Start-Gate

Brunner kämpfte in beiden Achtelfinalläufen mit dem Start-Gate, das anders als in der Qualifikation nach einem Austausch aber reibungsfrei funktionierte. "Die Piste war gewaltig beinander, mit dem Neuschnee halt langsam, aber die Organisatoren hauen sich brutal rein. Für uns Österreicherinnen ist es leider nicht so gut ausgegangen", sagte Brunner. "Aber wir können uns nichts vorwerfen, so ist das manchmal im Parallelbewerb."

Mörzinger mit Problemen

Mörzinger, als Achte im Vorjahr beste Österreicherin, hatte Probleme, "bei dem langsamen Tempo sauber auf dem Ski zu stehen". An der Technik heiße es jetzt zu arbeiten. "Die Konkurrenz ist stark, ich muss die Schuld auf meine Kappe nehmen." Weltcuppunkte gab es auch für die am Einzug in die Top 16 gescheiterten Katharina Truppe (20.), Chiara Mair (23.), Katharina Gallhuber (28.) und Franziska Gritsch (29.). Stephanie Resch (35.) und Katharina Huber (37.) verpassten diese.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 07.12.2021 um 06:53 auf https://www.salzburg24.at/sport/wintersport/oesv-frauen-bei-parallel-rennen-in-lech-frueh-out-112408444

Kommentare

Mehr zum Thema