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Eisbullen sichern sich Champions-League-Ticket

Red Bull Salzburg siegt gegen Fehervar

Red Bull Salzburg hat sich in der vorletzten Runde im Grunddurchgang der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) am Freitag mit einem 3:0-Sieg gegen Fehervar Platz eins gesichert. Damit lösen die Bullen das Ticket für die Champions League.

Salzburg gewann bei Fehervar durch Tore von Regner (40.), Kolarik (53.) und Hughes (59./EN) locker mit 3:0. Damit gehen die Bullen als Gewinner der ersten Saisonphase mit vier Bonuspunkten in die Pick-Round. "Es ist ein schönes Gefühl, dass wir unser erstes Teilziel mit der Qualifikation für die Champions Hockey League erreicht haben. Aber fast noch wichtiger für mich war heute zu sehen, wie die Jungs als Mannschaft gespielt und mit dieser Teamleistung letztlich den Sieg geholt haben“, freut sich Headcoach Matt McIllvane nach dem Match.

Red Bull Salzburg fehlen acht Spieler

In Abwesenheit von gleich acht verletzten und kranken Spielern, zu denen sich auch der erst heute erkrankte Alexander Pallestrang gesellte, ging es für die Red Bulls in Székesfehérvár in die Begegnung. In der die Hausherren in den Anfangsminuten sofort Druck ausübten und die Salzburger lange nicht aus der Verteidigungszone rausließen. Den ersten richtig gefährlichen Angriff fuhren die Red Bulls in der siebten Minute mit einer guten Möglichkeit für Layne Viveiros aus Halbdistanz. Danach öffneten die Salzburger das Spiel, taten sich aber noch schwer, echte Chancen herauszuarbeiten. Etwa ab der Hälfte des Drittels ging es hin und her, Salzburgs Goalie Jean-Philippe Lamoureux musste nicht mehr so oft eingreifen, während die Salzburger für Verkehr vor Fehérvárs Torhüter Daniel Kornakker sorgten, aber noch nicht die Lücke fanden.

Sieben Power Plays im zweiten Drittel

Im zweiten Abschnitt waren die Special Teams gefragt. Die Ungarn hatten gleich vier (!) und die Red Bulls drei (!) Überzahlspiele abwechselnd nacheinander und bei etlichen sehr guten Schüssen beidseitig die Möglichkeit auf die Führung. In den letzten Minuten bei 5 vs. 5 waren die Red Bulls dann etwas zwingender und in der 40. Minute ging der Schuss von Brent Regner von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei ins Netz zur 1:0-Führung. Nach einer wahren ‚Strafen-Orgie‘ konnten die Salzburger somit nach 40 Minuten den Minimalvorsprung von einem Tor mit in die Kabinen nehmen.

Ungarn drängen gegen Bullen auf Ausgleich

Im Schlussabschnitt wurde es richtig rassig, denn die Ungarn drängten nun auf den Ausgleich, womit ein schnelles Hin und Her ohne Strafen mit guten Abschlüssen auf beiden Seiten entstand. Die Red Bulls hatten mehr Scheibenbesitz, aber trotzdem standen beide Torhüter weiter abwechselnd im Brennpunkt des Geschehens. Die Ungarn versuchten, JP Lamoureux die Sicht zu verstellen und schossen viel aus der Distanz, während sich die Red Bulls mit Kombinationen vors Tor spielten. Eine dieser Kombis beendete Chad Kolarik in der 53. Minute mit einem sehenswerten Heber unter die Querstange und verschaffte den Salzburgern damit etwas mehr Luft. Und die reichte, um sich die Hausherren in den Schlussminuten vom Leib zu halten, wenn gleich noch einige brenzlige Situationen vor dem eigenen Tor geklärt werden mussten. John Hughes setzte dann mit seinem Treffer ins leere Tor (59.) den Schlusspunkt hinter einen insgesamt verdienten 3:0-Auswärtserfolg der Red Bulls, die damit den Grunddurchgang als Sieger beenden und zugleich das Ticket für die CHL 2020/21 gelöst haben.

(Quelle: APA/S24)

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