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ICE Hockey League

Red Bulls unterliegen Nachzügler Pustertal

Salzburger müssen sich mit einem Punkt begnügen

Der EC Red Bull Salzburg musste sich in der bet-at-home ICE Hockey League zuhause gegen den HC Pustertal Wölfe mit 3:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben. Die Red Bulls holten dabei zweimal einen Rückstand auf, mussten sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen.

Salzburg hatte die ersten zwei Duelle mit dem HC Pustertal jeweils nach Verlängerung gewonnen und tat sich gegen die "Wölfe" erneut schwer. Trotz 2:0 und 3:2-Führung gab es am Ende eine Niederlage. Gregory Carey fixierte den Erfolg der Brunecker im Shoot-out, die damit ihren Aufschwung (vier Siege in den jüngsten sechs Partien) untermauerten.

Mit fast vollem Lineup – es fehlten nur Vincent LoVerde, Paul Huber und Lukas Schreier – empfingen die Red Bulls die Gäste aus Bruneck. Torhüter JP Lamoureux saß nach drei Monaten Verletzungspause wieder als Backup auf der Bank, auch Peter Hochkofler und Mario Huber waren nach längerer Rekonvaleszenz wieder am Start. Die Red Bulls begannen druckvoll, machten das Spiel und hatten die ersten guten Chancen, doch es trafen die Gäste. Emil Kristensen aus der Distanz (18.) und Johan Harju im Nachschuss (20.) schossen den HC Pustertal vor der ersten Pause mit 2:0 in Führung.

Zweiter Durchgang offener

Im zweiten Durchgang war das Spiel etwas offener, aber die Salzburger machten weiterhin größtenteils das Spiel und schlugen zurück. TJ Brennan verkürzte in der 26. Minute nach kurzem Alleingang durch die Abwehr per Rückhand und Mario Huber traf bei seinem Comeback per Rebound zum 2:2-Ausgleich nach 40 Minuten (39.), Benjamin Nissner leistete die Vorarbeit.

Viele Möglichkeiten für Bullen im Schlussdrittel

Die Red Bulls machten auch im Schlussdrittel das Spiel und erarbeiteten sich viele Möglichkeiten, während die Gäste auf Konter lauerten bzw. in Abständen gefährlich wurden. Doch in der 56. Minute gelang den Gästen neuerlich die Führung, Jasse Ikonen verwertete einen Kurzpass per Direktabnahme. Eine Minute später glichen die Red Bulls wieder aus, Benjamin Nissner traf im Powerplay aus kurzer Distanz.

Es ging schließlich in die Verlängerung, in der die Red Bulls mehr Akzente setzten. Die Entscheidung fiel aber im Penaltyschießen, in dem nur Pustertals Greg Carey verwerten konnte. Die Red Bulls unterlagen somit 3:4 nach Penaltyschießen und behalten nur einen Punkt aus einem Spiel, in dem sie etwa doppelt so viele Torschüsse wie der Gegner verzeichneten.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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