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Kraft wird 4.

Erstes Podest für Aschenwald in Ruka

Philipp Aschenwald, ÖSV, Skispringen, Ruka APA/AFP/Lehtikuva/Heikki Saukkomaa
Philipp Aschenwald darf über sein erstes Podest jubeln.

Die Freude von Philipp Aschenwald kam mit Verzögerung. Der Tiroler durfte am Samstag in Ruka erst nach zwei Disqualifikationen über den zweiten Rang, seinen ersten Podestplatz im Skisprung-Weltcup, jubeln. Der Norweger Daniel Andre Tande (131/142) wiederholte seinen Auftaktsieg.

Stefan Kraft (131/138) belegte den vierten Platz und landete damit unmittelbar vor seinem Salzburger Teamkollegen Daniel Huber (134,5/133,5), dem Halbzeit-Vierten. Tande verbesserte sich im Finale vom siebenten Rang, der Slowene Timi Zajc (137,5/127) fiel hingegen vom ersten auf den achten Platz zurück.

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Gepostet von Philipp Aschenwald am Samstag, 30. November 2019

Aschenwald zuvor disqualifiziert

Der 24-jährige Aschenwald profitierte von den Disqualifikationen von Marius Lindvik (NOR) und Peter Prevc (SLO) im zweiten Durchgang, die nach ihren Sprüngen zunächst die Plätze zwei und drei eingenommen hatten. Nach dem ersten Durchgang waren bereits die Norweger Johann Andre Forfang und Robert Johansson ebenfalls wegen nicht regelkonformer Anzüge disqualifiziert worden.

"Schade, dass ich nach zwei Disqualifikationen auf dem Podest stehe", sagte Aschenwald, der Team-Vize-Weltmeister von Seefeld/Innsbruck. "Aber ich bin überglücklich. Der zweite Sprung war richtig cool, ich glaube, mit dem habe ich es mir auch verdient, dass ich auf dem Podest stehen darf."

Kraft: "Letzter Sprung war richtig cool"

Stefan Kraft nahm seine "sehr konstanten Sprünge" zufrieden zur Kenntnis. "Das stimmt mich positiv, der letzte Sprung war richtig cool."

Das norwegische Team verpasste durch die Streichung Lindviks im zweiten Durchgang den Doppelsieg, Tande gewann aber als erster Springer seit Andreas Kofler 2011/12 die ersten zwei Saisonbewerbe. In Wisla noch vom Windglück begünstigt, triumphierte der 25-Jährige diesmal in einem recht fairen Bewerb mit 9,2 Punkten Vorsprung.

ÖSV erfüllte FIS-Regeln nicht

Der Cheftrainer, der Tiroler Alexander Stöckl, war ob der insgesamt drei Disqualifikationen in seinen Team zerknirscht. "Es tut mir leid, dass wir es nicht geschafft haben, dass die Anzüge dem Reglement entsprechen. Das wirkt nicht sehr professionell." Die Luftdurchlässigkeit des Materials entsprach nicht den Vorgaben der FIS.

(Quelle: APA)

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