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Salzburg und Vienna in ihren EBEL-Duellen Favorit

Die Capitals müssen gegen den VSV antreten Salzburg24
Die Capitals müssen gegen den VSV antreten

Nach 340 Spielen im Grunddurchgang und der Zwischenrunde werden die Karten in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) ab Freitag neu gemischt. Mit dem Viertelfinale, das im "best of 7"-Modus ausgetragen wird, geht die Meisterschaft in die entscheidende Phase. Red Bull Salzburg (gegen Dornbirn) und die Vienna Capitals (gegen VSV) können zum Start auf den Heimvorteil bauen, Linz muss zu Znojmo.

Salzburg hatte als Nummer eins der Zwischenrunde Dornbirn zum Gegner gewählt, will die Vorarlberger bei deren Play-off-Debüt aber keinesfalls gering schätzen. "Das erste Spiel ist das wichtigste Spiel des Jahres", erklärte daher Red-Bull-Coach Don Jackson und legte nach: "Und danach ist das zweite Spiel das wichtigste."

Salzburg hat gegen Dornbirn alle vier Saisonduelle für sich entschieden und geht als klarer Favorit in die Serie. Jackson blieb aber trotz zuletzt beeindruckender Form vorsichtig. "Jetzt ist die Zeit gekommen, in der das Team zeigen muss, was es kann", sagte der US-Amerikaner. Dornbirn will den Roten Bullen aber einen heißen Tanz liefern. "Jedes Team hat seine Schwächen. Unsere Special Teams müssen sehr, sehr gut sein", sagte Trainer Dave MacQueen.

Auch im zweiten rein österreichischen Duell gibt es mit den Caps einen klaren Favoriten. Die Wiener haben gegen den VSV ebenfalls alle Begegnungen in dieser Saison (5) für sich entschieden. Caps-Coach Tommy Samuelsson spricht von einem "schwierigen und gefährlichen Kontrahenten" und warnt vor allem vor dem Sturm-Duo John Hughes, mit 85 Punkten bester Scorer der Liga, und Derek Ryan, mit 26 Treffern Top-Torschütze der EBEL. "Die beiden sorgen ständig für Gefahr, wir müssen extrem aufpassen, wenn sie ins Spielen kommen", sagte Samuelsson.

Linz bekommt es mit so etwas wie dem Angstgegner zu tun. In dieser Saison haben die Black Wings fünf von sechs Partien gegen die Tschechen verloren, in Znojmo sind die Oberösterreicher überhaupt noch sieglos. "Wir hatten in der jüngsten Vergangenheit nicht viele Erfolge gegen sie. Aber jede Play-off-Serie ist schwer, egal wie der Gegner heißt", meinte Linz-Trainer Rob Daum. "Wir wissen, was wir erwarten müssen. Die Frage ist, ob wir damit umgehen können", erklärte er. HCB Südtirol und Fehervar komplettieren das Viertelfinale.

(Quelle: S24)

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