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Nach Sieg am Vortag

Kramer verpasst Stockerl in Nischnij Tagil

Salzburgerin landet auf Platz vier

Sara Marita Kramer, Bergisel, Innsbruck APA/EXPA/JFK
Sara Marita Kramer wurde beim zweiten Weltcup-Springen in Nischnij Tagil Vierte. (ARCHIVBILD)

Die Salzburger Skispringerin Sara Marita Kramer landete nach dem überlegenen Vortagessieg am Samstag auf Rang vier im russischen Nischnij Tagil. Österreichs Skispringerinnen sind somit beim zweiten Weltcup-Bewerb ohne Podestplatz geblieben.

Kramer war zur Halbzeit Sechste, schaffte mit einer Steigerung noch eine Verbesserung auf Rang vier.

Alle ÖSV-Adlerinnen in Top 15

In die Top Ten kamen auch Jacqueline Seifriedsberger, Eva Pinkelnig und Chiara Kreuzer als Sechste, Neunte und Zehnte. Lisa Eder wurde Zwölfte, Daniela Iraschko-Stolz als Vortagsdritte 15.

Slowenischer Doppelsieg in Nischnij Tagil

Es gab einen slowenischen Doppelsieg. Ema Klinec bestätigte ihre Halbzeitführung, war in beiden Durchgängen die Weiteste. Ihr finaler Sprung von 97 m verschaffte Klinec 8,1 Punkte Vorsprung auf ihre Landsfrau Ursa Bogataj. Katharina Althaus lag weitere 1,1 Punkte zurück, Kramer fehlten auf die Deutsche 3,8 Zähler.

Mit allen sechs Aktiven in den Top 15 war es für die Österreicherinnen erneut ein starkes mannschaftliches Lebenszeichen, Gesamtweltcupleader ist nun die Vortages-Zweite Klinec.

Kramer "nicht ganz so sicher"

"Heute war ich nicht ganz so sicher", resümierte Kramer, die am Vortag gewann. "Ich habe nach dem Probesprung ein bisschen gezweifelt, obwohl es auch Windpech war. Dann waren es auch zwei ziemlich schlechte Sprünge."

Ein vierter sei zwar ein guter Rang, aber sie würde sich gerne woanders sehen. "Ich möchte gut skispringen. Keine Ahnung, warum ich da so unsicher war. Aufgeben tu ich nicht, sondern weiter arbeiten und schauen, dass ich die Sprünge weiter stabilisiere. Solche Tage gehören auch dazu."

Große Freude bei Seifriedsberger-Comeback

Seifriedsberger sprach für sich von einem Super-Comeback, sie hatte nach einem Kreuzbandriss die komplette vergangene Saison pausiert: "Dass es gleich so aufgeht, ist echt super." ÖSV-Chefoach Harald Rodlauer meinte, sein Team sei zu hart in der Bewegung gewesen. "Im ersten Durchgang haben wir es nicht so auf den Punkt gebracht, das muss man zur Kenntnis nehmen." Nun stünden ein paar Tage Athletik-Training in der Heimat bevor, nächstes Wochenende wird in Lillehammer gesprungen.

(Quelle: APA)

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