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Noel siegt

Schwarz in Chamonix-Slalom Dritter

Kleine Slalom-Kugel für ÖSV-Ass in Reichweite

Marco Schwarz im 1. DG im Slalom von Chamonix APA/AFP/JEFF PACHOUD
Marco Schwarz fährt im Slalom in Chamonix (FRA) auf Platz drei. Der ÖSV-Fahrer hat gute Chancen auf die kleine Kristallkugel.

Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen fuhr Marco Schwarz, der als Führender nach dem ersten Slalom-Durchgang in den zweiten Lauf von Chamonix (FRA) ging, auf den dritten Platz. Den Sieg holte sich wie im Vorjahr der Franzose Clement Noel.

Marco Schwarz, der zweifache Saisonsieger aus Kärnten, war im ersten Slalom-Durchgang am Samstag in Chamonix (FRA) 0,02 Sekunden schneller als der Schweizer Ramon Zenhäusern. Clement Noel aus Frankreich lauerte im sich anbahnenden Dreikampf eine weitere Hundertstel zurück auf Platz drei. 

Der Franzose Noel fing den Halbzeit-Führenden Marco Schwarz am Samstag aber im zweiten Durchgang noch um 0,19 Sekunden ab. "Ich bin ein wenig in Rücklage geraten, dann kam der Fehler", sagte Schwarz, der einen starken Schlussabschnitt folgen ließ und seinen Ruf als "Finisher" unterstrich. "Ich war froh, dass ich das noch gerettet habe. Am Podest zu stehen ist immer schön. Natürlich wäre der Sieg möglich gewesen, aber ich bin trotzdem sehr, sehr happy", sagte Schwarz. Die geglückte Tat freute ihn sichtlich. "Der dritte Platz fühlt sich fast an wie ein Sieg."

▶Die Serie hält an: 7. Saison-Podestplatz für Marco Schwarz◀ Marco Schwarz wird beim ersten Slalom in Chamonix (FRA)...

Gepostet von Ski Austria Alpin am Samstag, 30. Januar 2021

Schwarz Dritter in Slalom von Chamonix

Schwarz sammelte als Dritter wieder wertvolle Punkte im Slalom-Weltcup. Auf den zweitplatzierten Schweizer Ramon Zenhäusern fehlten Schwarz nur drei Hundertstelsekunden. Im achten Saisonslalom fuhr der Kärntner zum siebenten Mal auf das Podest. Die kleine Slalom-Kugel winkt.

Feller erneut ausgeschieden

Michael Matt wurde Fünfter (+0,63), Flachau-Sieger Manuel Feller schied als Halbzeit-Sechster zum zweiten Mal hintereinander aus. 

Hirschbühl fährt von Rang 22 in die Top Ten

Der Torlauf am Samstag geriet zum Startnummern-Rennen. Die Gunst der rasch nachlassenden Piste nutzte vor allem der Schweizer Luca Aerni zu einem Sprung von 29 auf 4, aber auch Christian Hirschbühl (von 22 auf 10). In der Pole Position um das vierte WM-Ticket neben Schwarz, Feller und Matt liegt wohl weiter Fabio Gstrein, der in beiden Läufen ohne Startnummern-Vorteil war. Adrian Pertl klassierte sich als 13.

Kärntner hat Chance auf kleine Kugel

Im Disziplinen-Weltcup baute Schwarz seinen Vorsprung auf den Norweger Sebastian Foss-Solevaag (9.) auf 162 Punkte aus. Er könnte bereits nach diesem Wochenende als bester Slalomfahrer dieser Saison feststehen. Beträgt sein Guthaben nach einem weiteren Slalom am Sonntag (9.30 Uhr) mehr als 200 Punkte, so hat Schwarz seine erste kleine Kugel fix. Mit Punkteständen wollte sich Schwarz nicht beschäftigen. "Die Rechnerei fange ich nicht an. Ich will mich auf mein Skifahren konzentrieren, dann schaut es eh gut aus."

(Quelle: APA)

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