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Hayböck verpasst Podest

Tande nach Planica-Sturz in künstlichem Tiefschlaf

Norweger erleidet bei Skifliegen-Probedurchgang Schlüsselbeinbruch

Michael Hayböck hat am Donnerstag beim Auftakt des Skiflug-Weltcupfinales in Planica als Vierter das Podest wie bei der WM nur knapp verpasst. Der Sieg ging an den Japaner Ryoyu Kobayashi. Daniel Andre Tande, der im Probedurchgang schwer stürzte, befindet sich im künstlichen Tiefschlaf.

Der Ex-Weltmeister aus Norwegen prallte mit großer Wucht am Aufsprunghang auf und wurde nach medizinischer Erstversorgung per Hubschrauber ins Krankenhaus Ljubljana gebracht.

Tande im künstlichen Tiefschlaf

Laut Angaben des Weltverbandes FIS war der Zustand des 27-Jährigen nach dem Abtransport "stabil". Norwegens Skisprungchef Clas Brede Brathen erklärte am Abend, dass die Verletzungen nicht lebensbedrohlich seien, Tande aber vorerst in einem künstlichen Tiefschlaf gehalten werde. Der 27-Jährige erlitt einen Schlüsselbeinbruch, weitere Knochenbrüche wurden ausgeschlossen. Der zuständige Mediziner des Organisationskomitees, Tomislav Mirkovic, ergänzte, dass Tande bei der Einlieferung bewusstlos gewesen sei, man habe ihn intubieren und künstlich beatmen müssen. Erste Untersuchungsergebnisse nach erfolgter Stabilisierung seien vielversprechend, so Mirkovic weiters. Weitere Aufschlüsse sollen weitere Tests bringen, die am Freitag erfolgen sollen. "Das hat böse ausgeschaut", meinte Stefan Kraft, der den offenbar bewusstlosen Tande den Hang herunterrutschen gesehen hatte. Der Großschanzenweltmeister aus Salzburg, neuerdings wieder von Rückenproblemen geplagt, kam nicht über Rang 23 hinaus.

Huber landet hinter Hayböck

Zweitbester Österreicher war Daniel Huber als Sechster. Hayböck verpasste das Stockerl hinter den Deutschen Markus Eisenbichler und Karl Geiger um nur 1,1 Punkte. Der Oberösterreicher war auch schon im Dezember bei der WM an gleicher Stelle Vierter gewesen.

Tandes Teamkollege und Weltcupgesamtsieger Halvor Egner Granerud war nach überstandener Corona-Infektion als 37. im Finaldurchgang nur noch Zuschauer. Auch Philipp Aschenwald (35.) schied vorzeitig aus. Der Tiroler war dabei aber in guter Gesellschaft, die polnischen Asse Dawid Kubacki und Kamil Stoch verpassten die Entscheidung ebenfalls. Ulrich Wohlgenannt wurde im ersten Durchgang wegen regelwidrigen Materials disqualifiziert.

(Quelle: APA)

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