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Vierschanzentournee

ÖSV-Adler in Garmisch abgeschlagen

Kraft, Hayböck, Aschenwald, Schiffner verpassen Finale

Verpatzter erster Sprung von Stefan Kraft
Stefan Kraft verpatzt seinen Sprung.

Die österreichischen Skispringer werden am Neujahrstag im zweiten Bewerb der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen nicht in die Entscheidung eingreifen. Stefan Kraft, der Dritte von Oberstdorf, schied nach völlig verpatztem Sprung wie im Vorjahr und ebenso wie Michael Hayböck sogar nach dem ersten Durchgang aus.

Von den Österreichern schaffte es neben Daniel Huber nur Manuel Fettner ins Finale der besten 30. Philipp Aschenwald und Markus Schiffner schieden ebenfalls aus.

Vierschanzentournee: Krafts Hoffnungen geplatzt

Kraft muss seine Hoffnungen auf einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung der 67. Vierschanzentournee schon nach der zweiten Konkurrenz begraben. Der 25-jährige Weltmeister schied am Neujahrstag in Garmisch-Partenkirchen wie im Vorjahr schon im ersten Durchgang als 49. aus. Der Ex-Tourneesieger verlor nach völlig missglücktem Sprung (114 m) sein K.o.-Duell mit dem Deutschen Constantin Schmid.

In Oberstdorf hatte Kraft nach verpatztem Training noch den Umschwung geschafft, auf der am wenigsten geliebten der vier Tourneeschanzen gelang das jedoch nicht. "Ich habe mich in allen Sprüngen unwohl gefühlt", gab Kraft zu. Zwar wurde vor ihm wegen Rückenwindes der Anlauf verlängert, doch das half nicht. Dem Ex-Tourneesieger missglückte der Absprung, er musste rudern und schon früh zu Boden.

Kraft: "Spur zuviel Risiko"

"Es war es eine Spur zuviel Risiko", erklärte Kraft. Einen "braven" Sprung habe er nicht machen wollen. "Jetzt ist es natürlich noch dümmer. Aber es ist ein schmaler Grat." Der verpatzte Sprung und das Aus sei ziemlich das Bitterste, das passieren könne, gab Kraft zu.

ÖSV-Cotrainer Florian Schabereiter erklärte im ORF-TV-Interview vom Trainerturm, dass Kraft etwas in alte Muster zurückgefallen sei. "Stefan ist sich über dem Vorbau leicht auf den Ski draufgestiegen und dann läuft das System nicht zusammen und man hat keine Chance mehr."

(APA)

(Quelle: APA)

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