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Zeller Eisbären holen Matchball gegen Lustenau

Die Zeller Eisbären sind auf dem besten Weg ins Halbfinale. hockey24.at
Die Zeller Eisbären sind auf dem besten Weg ins Halbfinale.

Die Zeller Eisbären sind auf dem besten Weg ins INL-Playoff-Halbfinale. Nach den beiden Siegen gegen Lustenau fehlt den Pinzgauern noch ein Sieg zum Aufstieg.

Nachdem die Zeller Eisbären bereits am Samstag einen souveränen 6:2 Sieg einfuhren und damit auf 1:0 in der Playoff Viertelfinalserie stellten, wurde die Leistung auch im Sonntags-Duell bestätigt.

Spannenden Partie

Vom Start weg entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe zwischen den beiden österreichischen Kontrahenten. Die Gäste aus Lustenau gingen zwar bereits in der zweiten Minute durch Julkunen im Powerplay in Führung, die Eisbären ließen sich davon jedoch nicht beirren. Mit zunehmender Spielzeit, erspielten sich die Pinzgauer eine optische Überlegenheit, welche sie in der 16. Minute zum Ausgleich nutzten. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es auch in die erste Pause.

Eisbären legen vor

Im zweiten Abschnitt wirkten die Gastgeber aus dem Pinzgauer frischer, erarbeiteten sich die besseren Chancen. In der 26. Minute schlugen die Eisbären in Form von Ex-Lustenau Crack Philipp Winzig erneut zu. Abermals im Powerplay, knappe sechs Minuten später jubelten erneut die Eisbärenfans im Powerplay. Diesmal schlug Igor Rataj auf Zuspiel von Lainer und Winzig eiskalt zu. In der 37. Minute konnte Olli Julkunen nach einer schön herausgespielten Powerplayaktion noch auf 3:2 verkürzen. Mit diesem Spielstand ging es auch in die letzte Pause.

Krimi im letzten Drittel

Im letzten Abschnitt versuchten die Eisbären mit der Führung im Rücken, aus einer gesicherten Abwehr heraus das Spiel zu kontrollieren. Dies gelang ihnen, über weite Strecken des Spiels auch perfekt. In der 46. Minute schlugen die Eisbären dann erneut im Powerplay eiskalt zu. Abermals zog Philipp Winzig von der blauen Linie ab und stellte damit auf 4:2. Die Antwort der Gäste folgte aber nur wenige Minuten später. Thomas Auer ließ sich auf Seiten der Vorarlberger feiern, doch der Jubel währte nur kurz. Tobi Dinhopel nützte einen Abwehrfehler der Gäste eiskalt und stellte damit den zwei Tore Vorsprung wieder her.

Matchball für Eisbären

In weiterer Folge wurde die Partie härter, man merkte den Akteuren am Eis die Nervosität an. Toni Saarinen gelang in der 54. Minute der erneute Anschlusstreffer. Die Spannung in den letzten Minuten war fast nicht mehr auszuhalten. In den letzten beiden Minuten musste Jürgen Tschernutter noch für zwei Minuten in die Kühlbox, Lustenau agierte phasenweise mit sechs gegen vier Spielern, doch die Eisbären retteten den knappen Vorsprung über die Zeit und holten sich die ersten Matchpucks.

Nun haben die Zeller Eisbären im dritten Spiel am Samstag in Lustenau bereits die Chance, den Sack zuzumachen und ins Halbfinale aufzusteigen.

(Quelle: S24)

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