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Wolfgang Loitzl verlässt das ULSZ-Rif!

„Wolfgang Loitzl war jahrelang unser Flaggschiff. Wir sind sehr stolz, dass wir so einen tollen Sportler bei uns hatten wir wünsch ihm alles Gute!“. Mit diesen lobenden Worten verabschiedete Brigadier Heinz Hufler, Militärkommandant aus Salzburg, den seit nun zehn Jahre in Rif stationierten Zugsführer Wolfgang Loitzl.

Der Skispringer verlässt mit Ende November das HSZ-08 in Rif und macht für einen jungen Nachwuchsspringer Platz. Der Sportler des Jahres 2009 und mehrfacher Goldmedaillengewinner bei Großereignissen hinterlässt eine große Lücke bei den Skispringern in Rif. „Es ist einfach bewundernswert, wie lange Wolfgang so tolle Leistungen gezeigt hat. Er hat Ruhm und Ehre nach Rif gebracht“, so der Direktor des Landessportzentrums, Wolfgang Becker.

Loitzl verlässt Rif

Auch Loitzl betonte die hervorragende Zusammenarbeit und die Möglichkeiten, die ihm in Rif und im Heer geboten wurden. „Es ist extrem wichtig, den Kopf frei zu haben, sich nur auf das Training konzentrieren zu können und so toll unterstützt zu werden“, so der Noch-Soldat. Sportlich sollte sich für Loitzl jedoch nicht viel ändern, er ist in Rif jederzeit gerne gesehen und wir auch weiterhin das eine oder andere Training im Landessportzentrum absolvieren. „Der einzige Unterschied wird sein, dass man mich zukünftig vielleicht auch mal mit Bart sehen wird. Da ist das Heer ja recht streng“, fügte Loitzl den Aussichten für die kommende Saison ohne Heeres- Unterstützung hinzu. Zu den heißesten Anwärtern auf den Platz von Loitzl gehört mit Sicherheit der junge Korproral Michael Hayböck. Der Skispringer konnte sich diesen Sommer mit dem Nationalteam auf die Wintersaison vorbereiten und sieht dieser gelassen entgegen. „Ich bin so gut vorbereitet wie noch nie, es ist zwar schwierig sich teamintern durchzusetzen aber ich bin zuversichtlich, dass ich mir im Continental-Cup den siebten Startplatz bei der Tournee sichern kann“, so Hayböck. Ein weiteres, aufstrebendes Talent im nordischen Skisport ist die zwanzigjährige Rekrutin Jacqueline Seifriedsberger. Die Skispringerin ist seit August im HSZ Rif stationiert und gehört zu den Top-4 Springerinnen aus Österreich. „Für mich wird die gesamte Saison einen großen Höhepunkt darstellen. Wir springen heuer das erste Mal im Weltcup und hier gilt es die Medienpräsenz gut auszunutzen“, so die Oberösterreicherin.
(Quelle: S24)

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