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Jubiläums-Special

Karriere bei der Feuerwehr

1.300 aktive Mitglieder bei Feuerwehrjugend

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Die Feuerwehren im Land Salzburg haben keine Nachwuchssorgen.

Wer träumt nicht zumindest ein Mal davon, zur Feuerwehr zu gehen? Die gute Nachricht: Der Traum kann jederzeit Wirklichkeit werden.

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Der erste Kontakt mit der spannenden Welt der Feuerwehr findet im Normalfall in der eigenen Gemeinde statt: Von den freiwilligen Feuerwehren in 119 Salzburger Gemeinden betreiben aktuell 92 eine eigene Jugendabteilung. Ab dem Alter von zehn Jahren ist es möglich, sich zunächst spielerisch, später zunehmend ambitionierter und intensiver mit den Grundlagen der Feuerwehrarbeit zu beschäftigen. „Bei den meisten Feuerwehren finden sogenannte Schnupperveranstaltungen statt, im Rahmen derer interessierte Kinder und Jugendliche erste Erfahrungen sammeln können“, erklärt Landesjugendreferent Albert Brandstätter.

Feuerwehren in Gemeindeleben eingebunden

Der große Vorteil besteht darin, dass die Feuerwehren extrem gut in das Gemeindeleben eingebunden sind, der zeitliche Aufwand für Eltern, die ihre Sprösslinge auf ihrem Weg zur freiwilligen Feuerwehr unterstützen wollen, ist vergleichsweise gering. „Im Schnitt beginnen wir mit wöchentlichen Treffen, wobei während der Ferienzeiten pausiert wird. Erst etwas später kommen regelmäßige Übungen sowie Wettbewerbe hinzu – beides natürlich auf freiwilliger Basis“, wie Albert Brandstätter hinzufügt. Trotz Corona – oder gerade deswegen – plagen die freiwilligen Feuerwehren in Salzburg keine Nachwuchssorgen. Ganz im Gegenteil: Mit aktuell über 1.300 aktiven Mitgliedern freut man sich bei der Feuerwehrjugend über einen absoluten Höchststand. „Natürlich war es während der verschiedenen Lockdowns auch für uns mühsam, den Betrieb halbwegs aufrechtzuerhalten. Aber dank moderner Technik und vieler extrem engagierter Betreuer ist es uns gelungen, die Kids bei der Stange zu halten“, ist der Landesjugendreferent sichtlich stolz auf den Aufschwung, den die Feuerwehrjugend gerade seit Beginn der Pandemie erlebt. „Ich denke, dass viele Kinder und Jugendliche heilfroh sind, dass sie endlich wieder etwas unternehmen können. Die Feuerwehr mit ihrem breiten Spektrum an Aktivitäten, Events, Wettkämpfen und der grundsätzlich faszinierenden Technik ist da für viele sehr attraktiv.“

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Die Feuerwehren im Land Salzburg haben keine Nachwuchssorgen.

Spaß und das Miteinander im Vordergrund

Wenngleich der Spaß und das Miteinander bei der Jugendarbeit im Vordergrund stehen, geht es bei den gemeinsamen Aktivitäten doch stets darum, die Jüngsten behutsam und spielerisch an „Wir sind sehr stolz auf unsere hohe Mädchenquote von über 20 Prozent.“ Brandstätter: „Natürlich können wir Zwölfjährige nicht mit schwerem Gerät hantieren lassen. Aber die Grundlagen der Ersten Hilfe, der Funktechnik oder wie man eine Unfallstelle absichert, beherrschen selbst die Zehnjährigen bereits nach kurzer Zeit.“ Besonders stolz ist man im Nachwuchsbereich auf die hohe Mädchenquote: Bereits über 20 Prozent der Nachwuchsfeuerwehrleute sind weiblich, Tendenz stark steigend. „Uns kann eigentlich nichts Besseres passieren“, meint auch der Geschäftsstellenleiter des Landesfeuerwehrverbands Salzburg, Michael Leprich. „Auch bei den Erwachsenen machen wir keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern, ganz im Gegenteil: Viele unserer Kolleginnen sind versierte Kraftfahrerinnen, die auch mit schwerer Ausrüstung exzellent umgehen können.“ Ab dem Alter von 15 Jahren ist der Wechsel in den regulären Dienst möglich. Grundlage dafür bietet die vierteilige Grundausbildung an der Landesfeuerwehrschule, die in der Folge durch regelmäßige Weiterbildungen ergänzt und erweitert wird. Leprich: „Grundsätzlich kann jeder, der Interesse hat, zur freiwilligen Feuerwehr gehen, der die körperlichen Voraussetzungen und vor allem die notwendige Begeisterung mitbringt.“

(Quelle: SALZBURG24/SN)

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