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Rathgeber-Prozess: Landesrat Eisl präzisiert Aussage

Landesrat Sepp Eisl hat Montagabend seine Aussagen im Rathgeber-Prozess präzisiert. Neumayr/SB
Landesrat Sepp Eisl hat Montagabend seine Aussagen im Rathgeber-Prozess präzisiert.

Der Salzburger Personallandesrat Sepp Eisl (V) hat am Montagabend seine Aussage vor dem Arbeitsgerichtsprozess zu zwei persönlichen Gesprächen mit Monika Rathgeber am 20. und 26. September 2012 präzisiert.

Die mittlerweile entlassene Referatsleiterin habe sich bei den beiden Terminen über den Entzug ihrer Vollmachten beschwert und allgemeinen Schaden für das Land befürchtet, sagte er zur APA. Es sei in keiner Weise von konkreten Verlusten die Rede gewesen.

Eisl: Rathgeber gab keine Hinweise

Eisl betonte, Rathgeber habe weder auf ein in der Vergangenheit angefallenes, noch in Zukunft drohendes Negativergebnis hingewiesen. Zudem sei er - wie andere Beamte und Regierungsmitglieder auch - von Rathgeber per angehängter E-Mail-Korrespondenz über ihren Schriftverkehr mit Eduard Paulus informiert worden, dass der Finanzbeirat aus ihrer Sicht ungünstige Empfehlungen abgibt. Die Frage, wer im Salzburger Finanzskandal wann genau was wusste, sorgt ja für heftige Beschuldigungen zwischen den Regierungsparteien.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.06.2019 um 12:39 auf https://www.salzburg24.at/themen/finanzskandal/rathgeber-prozess-landesrat-eisl-praezisiert-aussage-42673315

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