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Wahlkampfauftakt

KPÖ Plus will in Gemeinderat einziehen

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Kay-Michael Dankl und Sabine Helmberger treten für die KPÖ Plus in Salzburg an.

Vier Wochen vor der Gemeinderatswahl am 10. März in Salzburg ist auch die KPÖ Plus in den Wahlkampf gestartet. Sie will in diesem Jahr den Einzug in den Gemeinderat der Mozartstadt schaffen. Überzeugen will Spitzenkandidat Kay-Michael Dankl mit sozialen Themen und leistbarem Wohnen.

Um Wohnen für alle Salzburgerinnen und Salzburger leistbar zu machen, fordert KPÖ PLUS den Bau von 10.000 stadteigenen Wohnungen in den nächsten zehn Jahren, eine Leerstandsabgabe und eine Senkung der Kanalgebühr, die teuerste aller Landeshauptstädte.

Dankl: "100 Euro machen großen Unterschied"

Laut Bundesrechnungshof nimmt die Stadt jährlich ein Drittel mehr über die Kanalgebühr ein als für die Instandhaltung benötigt. Allein zwischen 2007 und 2011 waren es über 30 Millionen Euro. “Wenn man die Kanalgebühr auf ein kostendeckendes Normalniveau senkt, spart sich jeder Salzburger Haushalt im Jahr 100 Euro an Betriebskosten”, sagt Dankl: “Für eine Alleinerziehende oder einen Mindestpensionisten machen 100 Euro im Jahr einen großen Unterschied.”

Weniger Gehalt für Politiker

Als Richtwert für Politikergehälter schlägt die Partei den durchschnittlichen Facharbeiterlohn von 2.300 Euro vor. Außerdem tritt KPÖ PLUS für ein 1-10-100-Modell bei den Öffi-Preisen ein: Ein Euro für ein Tagesticket, zehn für den Monat und hundert für das ganze Jahr. Langfristig zielt KPÖ PLUS auf gratis Öffis ab, nach dem Vorbild von Luxemburg und dem estnischen Tallinn.

Die Kandidaten der KPÖ Plus:

Kay-Michael Dankl arbeitet als Museumsführer und lebt in Salzburg-Parsch. In den letzten zwölf Jahren engagierte er sich in der Studentenvertretung, beim Europarat und bei den Jungen Grünen, deren Bundesvorsitzender er von 2016 bis 2017 war. Auf den weiteren Listenplätzen folgen die 33-jährige Lehrerin Sabine Helmberger, der Informatiker Christian Eichinger (42), die Angestellte Roberta Jelinek (20) und der Lagerarbeiter Josef Enzendorfer (63). “Bei KPÖ PLUS kandidieren ExpertInnen für das tägliche Leben. Sie kennen die Probleme in Salzburg hautnah aus dem eigenen Alltag”, so Dankl: “Gemeinsam wollen wir all jenen eine Stimme geben, die von der jetzigen Politik nicht gehört werden.”

Bei der letzten Wahl fehlten der KPÖ Plus 50 Stimmen für den Einzug in den Gemeinderat.

(Quelle: SALZBURG24)

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