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Geringste Wahlbeteiligung seit 1945

Nur rund 60 Prozent der Wahlberechtigten haben am Sonntag tatsächlich ihre Stimme abgegeben. APA/BARBARA GINDL
Nur rund 60 Prozent der Wahlberechtigten haben am Sonntag tatsächlich ihre Stimme abgegeben.

Bei der Salzburger Landtagswahl ist bis auf Bad Gastein die Wahlbeteiligung in allen bisher ausgezählten Salzburger Gemeinden im Vergleich zur Landtagswahl 2013 zurückgegangen. Die Wahlbeteiligung ist mit landesweit hochgerechnet derzeit 63,5 Prozent die geringste aller Landtagswahlen in Salzburg seit 1945.

Erste ausgezählte Gemeinde war diesmal Weißpriach im Lungau, die eine halbe Stunde nach dem Schließen des Wahllokals bereits um 12.30 Uhr mit einem Ergebnis aufwarten konnte.

Ungültig gewählt haben nur 1,1 Prozent der Wählerinnen und Wähler. Das ist der niedrigste Wert seit 1979 (0,9 Prozent). 2013 wählten 3,7 Prozent ungültig.

Diese Wahl ist die 16. Landtagswahl seit 1945. ÖVP und SPÖ sind bei allen Wahlen angetreten, die FPÖ ist – teils unter anderen Bezeichnungen – seit 1949 dabei, die Grünen mit verschiedenen Bezeichnungen seit 1979. Für sie ist es die neunte Wahl auf Landesebene. Trotz des heutigen Wahlgewinns ist es für die ÖVP momentan das drittschlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. Die SPÖ fährt heute ihr schlechtestes Ergebnis ein. Für die Grünen ist es trotz starker Verluste das zweitbeste Ergebnis, für die FPÖ aktuell das drittbeste.

Aufgerufen am 22.01.2019 um 10:33 auf https://www.salzburg24.at/themen/landtagswahl/geringste-wahlbeteiligung-seit-1945-58203457

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