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Hochrechnungen: Dieser Statistiker weiß als erstes, wie Salzburg gewählt hat

Wenn bei der Landtagswahl am 22. April um 16 Uhr alle Wahllokale geschlossen werden, sind noch nicht alle Stimmen ausgezählt. Damit wir trotzdem über das Salzburger Wahlergebnis Bescheid wissen, rechnet Landesstatistiker Josef Fersterer die Ergebnisse hoch. Und so funktioniert das.

"Mit einem mathematischen Formelmodell werden die zum Wahlschluss vorliegenden Ergebnisse der Gemeinden auf das Land hochgerechnet. Je mehr Gemeinden ausgezählt sind, desto genauer wird die Vorhersage", erklärt Josef Fersterer in einer Aussendung des Landes Salzburg. Die Briefwahlstimmen werden gleich mitgezählt.

"Ziemlich exakte Hochrechnung" am 22. April

"Lediglich die Wahlkartenstimmen, die in anderen Lokalen als am Wohnort abgegeben wurden, werden erst am 25. April ausgezählt. Das werden aber erwartungsgemäß nur wenige sein, weshalb wir bereits am frühen Abend des 22. April eine ziemlich exakte Hochrechnung erwarten. Bei der vorangegangenen Landtagswahl 2013 waren es nur 490 Stimmen, die mittels Wahlkarte abgegeben wurden", so der Statistiker.

Landesstatistiker ist sicher: Hochrechnungen stimmen

Bedenken, dass er mit seiner Hochrechnung daneben liegen könnte, hat er nicht: "Die Modelle werden im Vorfeld eingehend geprüft und getestet, damit Fehler weitgehend ausgeschlossen werden können", ist Fersterer zuversichtlich.

Aufgerufen am 17.12.2018 um 07:51 auf https://www.salzburg24.at/themen/landtagswahl/hochrechnungen-dieser-statistiker-weiss-als-erstes-wie-salzburg-gewaehlt-hat-58116793

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