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Landtagswahl in Salzburg: Karl Schnell hört bei FPS auf

Die FPS macht ohne ihren Gründer Karl Schnell weiter. APA/Neumayr/Archiv
Die FPS macht ohne ihren Gründer Karl Schnell weiter.

Die Freie Partei Salzburg (FPS) von Karl Schnell wird ohne seinen Parteigründer weitermachen. Das ist das Ergebnis einer Sitzung der Parteiführung Freitagabend in Saalbach-Hinterglemm laut Medienberichten am Samstag. Eine ungewisse Zukunft hat Hans Mayr und seine Salzburger Bürgergemeinschaft (SBG).

Die FPS verfehlte bei der Landtagswahl am vergangenen Wochenende mit 4,5 Prozent knapp den Einzug in den Salzburger Landtag. Schnell wird zu seinem Rücktritt mit dem Kommentar "Knapp daneben ist auch daneben. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Ich habe ja als Arzt einen wunderschönen Beruf" zitiert.

FPS: Schnell hört als Obmann auf

Er werde im September als Obmann geordnet übergeben und die Partei werde weiterexistieren. "Wir wollen jene 12.000 Leute, die uns gewählt haben, nicht enttäuschen." Es seien genug Junge da, die weitermachen wollen. Diese Mannschaft wolle auch bei den Gemeinderatswahlen 2019 antreten. Ob auch Schnell - er ist auch Vizebürgermeister in Saalbach-Hinterglemm - da noch einmal antritt, weiß er nicht sicher.

Mayr-Zukunft weiter offen

Bei der SBG wurde eine zunächst für Freitagnachmittag anberaumte Sitzung der Parteileitung abgesagt. "Ich will jedem die Zeit geben nachzudenken. Ich selbst bin auch noch zu keinem Ergebnis gekommen", wird Parteichef Mayr zitiert. Seine Liste kam bei der vergangenen Landtagswahl auf 1,8 Prozent.

(APA)

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