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Team Stronach wird wohl in Salzburg kandidieren - Neo's machen Rückzug

Die Kandidatur des Team Stronach bei den Salzburger Landtagswahlen gilt als fast fix. APA/ Hochmuth
Die Kandidatur des Team Stronach bei den Salzburger Landtagswahlen gilt als fast fix.

Ob das Team Stronach nach den Wahlerfolgen in Kärnten und Niederösterreich nun bei der Salzburger Landtagswahl am 5. Mai 2013 antritt, seht offiziell noch nicht fest. Die Partei NEO hat hingegen inzwischen das Handtuch geworfen.

Auf Anfrage der APA sagte Erich Tadler, Landesobmann des Team Stronach: "Ich nehme an, dass wir kandidieren werden. Wir haben die Unterschriften schon beisammen."

Team wird am 27. März präsentiert

Das Team in Salzburg samt einem Spitzenkandidaten werde noch vor 27. März präsentiert, kündigte der Nationalratsabgeordnete an. "Das ist dann das endgültige Go. Wir haben Hearings gemacht und einen Gutteil der Kandidatinnen und Kandidaten beieinander. Nächste Woche liegen die Karten auf dem Tisch."

Otto Konrad Spitzenkandidat?

Ob nun der ehemalige Nationalteam- und Salzburg-Torhüter Otto Konrad tatsächlich Spitzenkandidat wird, wie in Medien kolportiert wurde, darüber machte Tadler keine Angaben. Und das Gerücht, wonach der Vizebürgermeister von Seekirchen, Helmut Naderer, zum Team Stronach wechseln und gar Spitzenkandidat werden könnte, kommentierte Tadler mit: "Das Gerücht ist am Wachsen."

Warum sich Tadler noch bedeckt hält, begründete er so. "Ich muss meine Leute richtig positionieren können. Die Mannschaft soll sich erst einmal kennenlernen, sich beschnuppern können, um zu sehen, ob die Leute auch zusammenpassen. Wir machen gerade ein Teambuilding. Es soll geklärt werden, wer hat den Fokus auf welche Themen. Wir haben ja Zeit bis zum 27. März, die Liste abzugeben. Je mehr für uns unterschreiben, desto besser." Bis zum 27. März müssen die erforderlichen Unterstützungserklärungen - pro Bezirk 100 Unterschriften - abgegeben sein.

NEO-Partei macht Rückzug

Die Liste möglicher wahlwerbender Gruppierungen für die Landtagswahl am 5. Mai in Salzburg ist seit heute, Mittwoch, um einen Namen kürzer: Die neue Partei NEOS hat zwei Wochen vor Ende der Einreichfrist der Bezirkswahlvorschläge das Handtuch geworfen. "Wir haben uns entschieden, unsere Ressourcen für die Nationalratswahl im Herbst zu bündeln", begründete Parteisprecherin Astrid Wolfram im APA-Gespräch.

"Unsere Konzentration galt von Anfang an der Nationalratswahl. Aber dann kam die Landtagswahl in Salzburg dazwischen, und Salzburg braucht dringend etwas Neues. Das war zwar nicht im Plan, aber wir haben gesagt, schauen wir uns das an", begründete NEOS-Vorsitzender Matthias Strolz den Plan einer Kandidatur. Die Kürze der Zeit habe aber die Schaffung einer tragfähigen Basis - finanzieller Natur - erschwert. "Es hat sich gezeigt, dass es nicht sinnvoll ist, sich zu verzetteln. Wir wollen nichts halb machen", begründete Strolz.

APA

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