Jetzt Live
Startseite Salzburger Festspiele
Salzburger Festspiele

Hommage an Max Reinhardt im Schloss Leopoldskron

Eine Hommage an den österreichischen Künstler Max Reinhardt und das runde Jubiläum eines erfolgreichen Theaterprojektes waren die Gründe für einen feierlichen Empfang im Schloss Leopoldskron.

Mit dem Max-Reinhardt-Empfang wurde im Schloss Leopoldskron zehn Jahre besteht des erfolgreichen Theaterprojekts ?Yound Directors Project? gefeiert. Dafür ließen sich einige große Namen gewinnen. Schauspieler Clemens Schick las aus den Briefen Max Reinhardts und auch Thomas Oberender, Leiter des Schauspiels der Salzburger Festspiele, ließ sich das Ereignis nicht entgehen.

Ein erfolgreiches Theaterprojekt feiert Geburtstag. Seit 2002 unterstützt die internationale Kulturmarke Montblanc im Rahmen der Salzburger Festspiele das innovative Young Directors Project, ein spannender Wettbewerb für junge, internationale Theaterregisseure und ihre Ensembles.
 
Das Young Directors Project -  das so genannte YDP - wird komplett von Montblanc International finanziell ermöglicht. Zusätzlich zum Sponsorgeld fließt jedes Jahr noch ein Teilerlös aus dem Verkauf der Salzburger Füller-Edition ?Hommage à Max Reinhardt? an das Young Directors Project. Dies ermöglichte in den Vorjahren eine vierte Inszenierung und 2011 die Einladung einer fünften Produktion!
 
Die Montblanc Sonderedition ?Hommage à Max Reinhardt? ist weltweit streng limitiert und ausschließlich während der Salzburger Festspiele in der Montblanc Boutique Salzburg (Alter Markt 1) erhältlich.

Schloss Leopoldskron ist das ?Geburtshaus? der Salzburger Festspiele. Hier entwickelte Max Reinhardt gemeinsam mit Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal die Idee des Festivals. 1918 kam es in den Besitz von Max Reinhardt, für den ein Kindheitstraum in Erfüllung ging. Er investierte viel Zeit und Geld in die Renovierung. Durch Theaterinszenierungen und glamouröse Empfänge füllte Max Reinhardt das Schloss mit Leben und machte es zum gesellschaftlichen Treffpunkt. Das Herzstück des Schlosses ist noch heute die prachtvolle Bibliothek, in der Clemens Schick am 28. Juli 2011 aus Briefen lesen wird.

Clemens Schick liest aus den Briefen von Max Reinhardt Clemens Schick spielte in den Jahren 2007 und 2008 den Tod im Salzburger ?Jedermann?. Nun kehrt er in die Festspielstadt zurück, um beim Montblanc Max Reinhardt Empfang aus Briefen des großen Theaterkünstlers zu lesen.

?Mit Clemens Schick verbindet uns eine jahrelange Freundschaft. Er ist ein gern gesehener Gast auf unseren internationalen Veranstaltungen. Weiters hat dieser wunderbare Künstler 2010 gemeinsam mit Montblanc das Theaterstück ?Windows? in Los Angeles präsentiert. In diesem Jahr hat Montblanc auch ein Kunstwerk von Margarita Broich, das  Clemens Schick als Tod nach der Jedermann-Aufführung zeigt, den Salzburger Festspielen geschenkt?, so Ingrid Roosen-Trinks, Vorständin der Montblanc Kulturstiftung.

Lesung: Briefe von Max Reinhardts erster Zugreise nach Salzburg Der erste Text ist autobiografisch und ohne Adressaten. Der Empfänger des zweiten Briefes, datiert mit 5. September 1918, ist Baron Leopold von Andrian zu Werburg, ein österreichischer Schriftsteller und Diplomat. Andrian war Mitglied des Dichterkreises um Stefan George und Hugo von Hofmannsthal.
 
Im Brief beschreibt Max Reinhardt seine erste Zugreise als junger Schauspieler nach Salzburg. Er nennt sie die ?Reise ins Glück? und erzählt von seinen Plänen, Festspiele in dieser Stadt zu gründen, um die österreichische Kunst zu feiern. Er bittet den Baron sogar, die Schirmherrschaft zu übernehmen.

Über Schauspieler Clemens Schick Clemens Schick wurde 1972 in Tübingen geboren und studierte nach dem Abitur zunächst an der Akademie für darstellende Kunst (AdK) in Ulm. Nach einem Jahr kehrte er dem Studium den Rücken und war fest entschlossen, sein Leben im Kloster zu verbringen. Insgesamt verbrachte er im Alter von 22 Jahren ganze acht Monate in einem Kloster der Gemeinschaft von Taizé, um anschließend weiter an der Berliner Schule für Schauspiel sein Studium fortzusetzen. Seine ersten Engagements führten ihn an verschiedene große Schauspielhäuser, von 2002 bis 2006 gehörte Clemens Schick zum Ensemble des Schauspielhauses Hannover. Parallel drehte er für Film und Fernsehen. Im James Bond ? Hit ?Casino Royale? mit Daniel Craig in der Titelrolle spielte er den Handlanger des Filmbösewichts ?Le Chiffre? (Mads Mikkelsen). Im TV sah man Clemens Schick u.a in ?Das Wunder von Berlin? (Regie: Roland Suso Richter)und ?Ausgerechnet Lulu? (Regie: Kai Wessel). 2009 besuchte der Schauspieler die deutsche Afghanistan Schutztruppe (ISAF). Dabei wurde er von einem Kamerateam begleitet. Die Reportage lief unter dem Titel ?Der Truppenunterhalter: Clemens Schick spielt Theater in Afghanistan?.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 03.03.2021 um 09:44 auf https://www.salzburg24.at/themen/salzburger-festspiele/hommage-an-max-reinhardt-im-schloss-leopoldskron-59246908

Kommentare

Mehr zum Thema