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Jahreshauptversammlung der Bergrettung Salzburg

Die 44 Ortsstellenleiter und die zahlreichen ehrenamtlichen Referenten der Landesleitung versammelten sich am Samstag, 24. März, zur 65. Jahreshauptversammlung in der Burg Golling (Tennengau).

Über 1400 aktive Bergretter, darunter 42 Bergretterinnen, leisteten im vergangenen Jahr 8773 Einsatzstunden für in Bergnot geratene Menschen im Bundesland Salzburg. Darüber hinaus sind es allerdings noch viele tausende Stunden mehr, die Salzburgs Bergretter ehrenamtlich für eine umfangreiche Aus- und Fortbildung leisten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 50 verschiedene Kurse (123.118 Ausbildungsstunden) mit anspruchsvollen Ausbildungsinhalten und Zielen für unterschiedlichste Spezialisierungen besucht.

Salzburger Bergrettung aktiv in Kinder- und Jugendarbeit

Wir sind stolz auf das hohe Niveau unserer umfassenden Ausbildung mit zu absolvierenden Prüfungen“, erklärt Landesleiter Estolf Müller. So stehen in der Bergrettung Salzburg die unterschiedlichsten Spezialisten aus Hundeführer, Flugretter oder Canyoningretter 24 Stunden in Einsatzbereitschaft. Präventionsarbeit nimmt einen wichtigen Stellenwert in der ehrenamtlichen Tätigkeit ein: Im vergangenen Jahr gab es in den Ortsstellen der Bergrettung Salzburg besonders viele Angebote an Informationsschulungen für Kinder und Jugendliche. „Die finanziellen Rahmenbedingungen sind jedoch immer schwerer für unsere Einsatzorganisation zu schaffen“, so Müller. „Wir danken Stadt und Land Salzburg und den Gemeinden für die finanzielle Unterstützung unserer Rettungsorganisation“, betont Landesleiter Müller. „Dies sind etwa ein Viertel unserer bestehenden Fixkosten für Ausbildung, Ausrüstung und vieles mehr. Für den großen Rest an finanzieller Unterstützung kommen unserer Förderermitglieder und Sponsoren auf“.

Polit-Prominenz versprach mehr finanzielle Mittel

Die Bergrettung Salzburg freute sich bei der vergangenen Jahreshauptversammlung in Golling über die Teilnahme von  prominenten Vertretern aus Politik und anderen Rettungsorganisationen. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller dankte den Salzburger Bergrettern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und meinte, dass sie sich dafür einsetzen werde, dass zusätzlich zu den 363.000 Euro Fördervolumen des Landes künftig auch andere Lösungen entwickelt werden. Gemeinde- und Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer teilte mit, dass aus dem Tourismusressort Projekte und Initiativen der Salzburger Bergrettung finanziell unterstützt werden. „Für die Sicherheit kann nie genug getan werden. Klar ist aber auch, dass bei aller Aufklärung und Information, bei allem Engagement der Einsatzkräfte und bei bester Ausrüstung letztlich jeder Skifahrer, jeder Tourengeher aufgefordert ist, sich seiner Eigenverantwortung bewusst zu sein. Wer sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, setzt leider nur allzu oft auch das Leben der Retter aufs Spiel", sagte Haslauer. Er werde, um die Arbeit der Bergrettung weiter zu unterstützen, der Fondskommission des Tourismusförderungsfonds vorschlagen, die Landesorganisation Salzburg des Österreichischen Bergrettungsdienstes bei der Anschaffung von Spezialrucksäcken mit Defibrillatoren, von denen einer rund 3.000 Euro kostet, mit insgesamt 130.000 Euro zu unterstützen.
(Quelle: S24)

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