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Salzburger Festspielball als glamouröser Ausklang des Festivals

Der erste Festspielball in der Felsenreitschule geht am 1. September über die Bühne. Neumayr/Archiv
Der erste Festspielball in der Felsenreitschule geht am 1. September über die Bühne.

Als gesellschaftlicher Höhepunkt und Abschluss der ersten Salzburger Festspielsaison unter Intendant Alexander Pereira geht am kommenden Samstag, 1. September, der Salzburger Festspielball über die Bühne. Viele Promis werden zu dem Ball erwartet.

Getanzt wird auf der Bühne der Felsenreitschule. Der Festspielball soll ein Ball der Festspielgesellschaft und der Künstler mit "starker Salzburger Note", eine Mischung aus "Mozart, Tracht, aber auch Walzer" werden, sagen die Organisatoren.

Promis bei Festspielball

Auf der Gästeliste stehen Thomas Gottschalk, Tobias Moretti, Harald Serafin, Elisabeth Trissenaar oder Mirella Freni - um nur einige zu nennen.

Großteil der Karten bereits verkauft

Patronessen haben in den vergangenen Monaten kräftig die Werbetrommel gerührt. Der Großteil der rund 1.500 aufgelegten Karten ist bereits verkauft, sagte der Leiter des Festspiel-Kartenbüros, Christoph Engel. Zu haben seien noch Flanierkarten um 190 Euro, und ganz wenige Tischplätze um 450 Euro in der Felsenreitschule. Alle Tischkarten um 750 Euro in der Residenz (inklusive Dinner und Ball in der Felsenreitschule) sind bereits verkauft. Erwartet wird vorwiegend das Festspielpublikum, zahlreiche Künstler und Prominente wie auch Fürstin Manni Sayn-Wittgenstein-Sayn und Gabriele Inaara Aga Khan. Angesagt hat sich auch Bayreuth-Regisseur Hans Neuenfels. Diva Anna Netrebko wird offenbar nicht kommen. Mit prominenten Überraschungsgästen ist aber durchaus noch zu rechnen.

Festspielball: Vorbereitungen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen laufen seit Tagen auf Hochtouren. Noch dient die Felsenreitschule als Bühne für die Oper "Die Soldaten". Ab Mitte der Woche wird die Aufführungsstätte dann in Windeseile in einen festlich geschmückten Ballsaal verwandelt, die Sitzreihen der Zusehertribüne werden terrassenförmig überbaut.

Die Debütanten haben schon fleißig geübt. 48 Paare werden unter der Choreografie der Tanzschule Niki Seifert die Eröffnung unter den Klängen von Mozart zelebrieren. Die langen Salzburger Dirndln, getragen von den jungen Damen, hat die Firma Gössl aus geäschtem Leinen und reiner Dupionseide extra für diesen Ball kreiert und maßgeschneidert. Fotokünstler Josef Fischnaller gestaltete die Motive von Tamino und Papageno auf den Dirndlschürzen. Die jungen Herren tragen Gehröcke der Firma Moser. Die festlichen Frisuren wurden von Coiffeur Sturmayr schon auf ihre Tanztauglichkeit erprobt.

Der erste Festspielball hat eine starke Salzburger Note, viele Salzburger Unternehmen sind aktiv eingebunden. Das Galadinner mit Menükreationen vom Salzburger Haubenkoch Andreas Döllerer wird ab 18.40 Uhr in der Fürsterzbischöflichen Residenz serviert. Vorher gibt es im Residenzhof einen Aperitif für 500 Gäste des Dinners. Um 20.30 Uhr begleiten Salzburger Musikkapellen und die Salzburger Bürgergarde den "Festumzug" von der Residenz in die Felsenreitschule. In den Arkaden ertönen Fanfaren, nach der Begrüßung durch Intendant Pereira treten Sopranistin Daniela Fally und Bariton Simon Keenlyside beim Galakonzert auf.

Debütantenpaare eröffnen Festspielball

Um 21.30 Uhr eröffnen die Debütantenpaare den Ball mit einem Marsch von Mozart, gefolgt von einem Menuett und Ländler. Dann heißt es "Alles Tanz" und "Alles Walzer". Es spielt das Mozarteumorchester unter der Leitung von Martin Sieghart. Um 23 Uhr öffnet DJ Luca Papini im Foyer des Großen Festspielhauses dann die Disco, im Faistauer-Foyer hält Niki Seifert einen Tanzkurs. Da kann jeder die für den Ball obligaten Tanzschritte Walzer, Foxtrott, Boogie, Rock'n Roll und Jive nochmals auffrischen. Die Mitternachtseinlage präsentiert die "Sambaband Viva Brasil". Wer sich ausrasten will, der kann die Chillout Lounge in der Salzburg Kulisse aufsuchen.

Pereira: "Tradition schaffen"

Pereira will mit dem Festspielball eine neue, jährliche Tradition schaffen. Schon Festspielbegründer Max Reinhardt empfing seinerzeit im Salzburger Schloss Leopoldskron internationale Gäste und feierte dort rauschende Feste. In den 1980er Jahren wurde im Salzburger Schloss Kleßheim getanzt. "Ich habe mich sehr intensiv mit allen Aspekten der Festspiele auseinandergesetzt und finde, dass diese vom ersten bis zum letzten Tag gebührend gefeiert gehören. Mit dem Festspielball möchten wir einen gesellschaftlichen Höhepunkt als Abschluss der Festspielsaison bieten", betonte der Intendant, der im Frühjahr versprochen hatte, für den Ball sein tänzerisches Können zu verbessern. Als Dresscode gilt "langes Abendkleid / Smoking oder elegante Tracht". (APA)

(Quelle: S24)

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