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Salzburger Festspiele: Kuratorium hat Budgeterhöhung nicht zugestimmt

Die Salzburger Festspiele müssen sich an das Budgest von 60 Millionen Euro halten, stellte Bürgermeister Heinz Schaden Mittwochabend klar. Neumayr/MMV
Die Salzburger Festspiele müssen sich an das Budgest von 60 Millionen Euro halten, stellte Bürgermeister Heinz Schaden Mittwochabend klar.

"Das Kuratorium hat keiner Erhöhung des Budgets für 2013 zugestimmt. Wir haben den Beschluss aus dem Vorjahr mit einer Obergrenze von 60 Millionen Euro nicht revidiert", stellte Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden - seit 14 Jahren Mitglied im Festspielkuratorium - am Mittwochabend zum Ergebnis der Kuratoriumssitzung klar.

"Das Budget 2013 wurde nicht zur Kenntnis genommen."

Zwei "Ausnahmen"

Zusätzlich zu diesen 60 Millionen Euro seien heuer aber "die beiden Ausnahmen" - gemeint ist ein Projekt mit rund 1.000 Kindern des Musikschulwerks "El Sistema" aus Venezuela sowie die Übernahme des Festspielballs vom Freundesverein - genehmigt worden. Sämtliche Ausgaben, die über dieses Limit hinausgehen, müssen laut Schaden dann im Festspiel-Budget 2014 kompensiert werden.

Diese Ansage wurde auch gleich mit einem ausgesprochen unüblichen Auftrag für das kommende Jahr verbunden: Das Kuratorium ordnete nämlich an, dass zwei geplante Produktionen aus Kostengründen gestrichen werden müssen. "So etwas hat es bisher noch nie gegeben, das war schon heftig heute", sagte Schaden.

Und auch das Liebäugeln Alexander Pereiras mit der Mailänder Scala war Thema der Sitzung am Mittwoch. Dem Intendanten wurde dabei laut Bürgermeister klargemacht, dass sein Vertrag in Salzburg keine anderen Tätigkeiten - ausgenommen sind Einzelproduktionen - vorsieht. "Wir sind da von Jürgen Flimm noch etwas gebrannt", so Schaden.

Unterschiedliche Budget-Zahlen

Und die Festspiele meldeten sich am Abend nochmals wegen unterschiedlicher Budget-Zahlen für 2013 - genannt wurden 64,3 und auch 62,5 Mio. Euro - zu Wort. Diese unterschiedlichen Beträge seien dadurch zu erklären, dass das Rechnungswesen des Festivals seit dem Vorjahr von der Kameralistik auf die doppelte Buchführung umgestellt wurde. Nach der nunmehr angewandten Doppik umfasse das Budget 62,5 Mio. Euro, hieß es. (APA)

Aufgerufen am 20.04.2019 um 06:12 auf https://www.salzburg24.at/themen/salzburger-festspiele/salzburger-festspiele-kuratorium-hat-budgeterhoehung-nicht-zugestimmt-42656569

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