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Vorbereitungen zum Salzburger Festspielball 2012 laufen an

Am 1. September 2012 findet der erste Salzburger Festspielball in der Felsenreitschule statt, der jährlich den glanzvollen Abschluss einer Festspiel-Saison bilden soll.

Erste Einblicke gewährten am Freitag Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Ballprofi Elisabeth Gürtler und Intendant Alexander Pereira in Gössl´s Gwandhaus. „Ein großes Galadiner in der Salzburger Residenz, geht dem Ball in der Felsenreitschule voraus. Dort wird nach einem kleinen Konzert mit großen Stars die festliche Eröffnung mit dem Jungherren und -damen in langer Salzburger Tracht vor sich gehen.“, erklärte Pereira. Die Debütantinnen Michael Estl und Jacquelline Helminger präsentierten gemeinsam mit Trachtenguru Gerhard Gössl  stolz ihre Eröffnungstrachten von denen auch Fürstin Marianne „Manni“ Sayn-Wittgenstein-Sayn begeistert war. Sie ließ es sich nicht nehmen einige Fotos von den Debütanten zu machen. Die Idee und das Konzept für die Tracht kommen von Andreas Lackner. „Wir wollen rund 80 Paare bei der Eröffnung und es gibt noch freie Plätze!“ freute sich Salzburgs Tanzprofi Niki Seifert, der für die Choreographie verantwortlich zeichnet.

Salzburger Festspielball findet jährlich statt

"Der Ball soll natürlich kein einmaliger Event sein, sondern soll jährlich stattfinden. Ich hoffe, dass es gelingen wird, eine neue Tradition zu schaffen", erklärte Festspiel-Intendant Alexander Pereira, am Rande einer Pressekonferenz anlässlich des ersten Salzburger Festspielballes im Gespräch mit der APA. "Die Idee eines Festspielballs hatte bereits Max Reinhardt, mit Tanz und Glamour wurde im Schloss Leopoldskron gefeiert. Der Ball bestand damals aus einem künstlerischen, politischen sowie gesellschaftlichen Aspekt. Einem künstlerischen, weil er den besten Künstlern eine Bühne zum Auftreten bot, einem politischen, weil es ein Friedensprojekt nach dem Ersten Weltkrieg war, und einem gesellschaftlichen, weil der Ball eine Plattform für gesellschaftliche Treffen darstellte. Wir wollen hingegen ganz besinnlich, mit einer 'Ouverture spirituelle' in den Ball hinein starten", sagte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

Galadinner beim Salzburger Festspielball

Intendant Pereira gilt als Initiator des Balles. "Ich habe mich nach meiner Wahl sehr intensiv mit allen Aspekten der Festspiele auseinandergesetzt. Ich bemerkte, dass gegen Ende August die Festspiele die Tendenz hatten einfach auszulaufen. Ich finde jedoch, dass diese vom ersten bis zum letzten Tag gebührend gefeiert gehören und dass auch der Abschluss großartig sein sollte. Die Idee hinter dem Festspielball war, einen gesellschaftlichen Höhepunkt zum Abschluss der Saison zu bieten", erzählte Pereira. Vonseiten der Politik habe es keinerlei Probleme gegeben. Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) sei von Anfang an von der Idee begeistert gewesen und habe die Residenz als Austragungsort zur Verfügung gestellt. Zu Beginn des Festspielballes ist ein Galadinner in der Salzburger Residenz geplant. Getanzt wird nach der Eröffnung durch Jungherren und -damen in der Felsenreitschule zu Klängen des Ballorchesters, Salzburger Musik-Institutionen und einer Samba-Gruppe, die südamerikanisches Flair verbreiten soll. Auch ein kleines Konzert mit großen Stars soll Teil der Eröffnung sein. Um die Felsenreitschule als Austragungsstätte nutzen zu können, wird diese in den Sommermonaten überbaut werden, was Anfang Juni rund zwei Tage in Anspruch nehmen soll. "Wir wollen von unten nach oben sechs Ebenen anbauen", so Pereira.

Elisabeth Gürtler an Organisation vom Festspielball beteiligt

Auch Sacher-Geschäftsführerin Elisabeth Gürtler ist als Mitglied des Ehrenpräsidiums des Festspielballs an dessen Organisation beteiligt. Sie bezeichnet den Ball als Mischung aus "Mozart, Tracht, aber auch Walzer" und möchte keinen zweiten Wiener Opernball schaffen. "Wir wollen dem Opernball in nichts nachstehen, aber wir wollen natürlich auch eigene, individuelle Aspekte einbauen", sagte Niki Seifert, der für die Choreografie der Balleröffnung verantwortlich zeichnen wird, ohne nähere Details zu verraten. Gewiss ist, dass Mozart eine Rolle spielen wird.

Debütanten bis 1.Mai gesucht

Eröffnet wird der Ball mit maximal 80 Paaren. Bis 1. Mai wird noch nach Tänzern gesucht. Die Debütanten werden von der Firma Gössl Salzburg ausgestattet. Die Dirndlkleid-Schürze, gestaltet von Andreas Lackner, der mit seiner Agentur perfectprops auch auf dem Life Ball mitwirkt, wird jedes Jahr neu bedruckt und soll dabei für Überraschungseffekte sorgen. "Ich sehe dem Ball mit Spannung und großer Freude entgegen. Er stellt eine große Chance dar, ein wunderschönes Sommerfest zu gestalten", sagte Pereira und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: "Ich habe bereits einen Vier-Jahres-Vertrag mit dem lieben Gott geschlossen, dass beim Auszug aus der Residenz Richtung Felsenreitschule immer die Sonne scheint." Zudem möchte Pereira, der sich selbst als "extrem unbegabten Tänzer" bezeichnete, sein tänzerisches Können bis September verbessern. (APA/SALZBURG24)
(Quelle: S24)

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