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Christbaum aus Gaißau

100-jährige Fichte am Weg zum Christkindlmarkt

Christbaum Neumayr
Die 100-jährige Fichte für den Salzburger Christkindlmarkt wurde am Dienstag in der Gemeinde Gaißau geerntet. 

Der Christbaum für den 46. Salzburger Christkindlmarkt kommt in diesem Jahr aus der Tennengauer Gemeinde Gaißau. Die schön gewachsene 30 Meter hohe Fichte mit einem Gewicht von rund 6,5 Tonnen wurde heute geerntet.

Salzburg

Die Ankunft des Christbaumes am Residenzplatz ist für heute ab 15:00 Uhr geplant. Der Transportweg verläuft über die Wiestal Landesstraße - Autobahn Hallein bis Süd - Karolinger Brücke - Imbergstraße - Staatsbrücke - Rudolfskai - Michaelitor - Mozartplatz bis zum Residenzplatz. Anschließend wird der Baum von Berufsfeuerwehr und Gartenamt aufgestellt.

Familie Walkner spendete 100-jährige Fichte

Spender des mächtigen Baumes ist die Gaißauer Familie Walkner, in deren Garten die Fichte mehr als 100 Jahre gewachsen ist. Für den Transport nach Salzburg muss der Baum auf 23 Meter gekürzt werden. Am Nachmittag wird der neue Christbaum am Residenzplatz von der Salzburger Berufsfeuerwehr und dem Salzburger Gartenamt aufgestellt.

"Wir sind überzeugt, dass der neue Christbaum den Salzburgerinnen und Salzburgern sowie den vielen Gästen aus der ganzen Welt sehr gut gefallen wird", ist sich der Obmann des Salzburger Christkindlmarktes Wolfgang Haider sicher. Die Suche nach einem geeigneten Baum ist aufwändig und beginnt für Haider bereits im Frühjahr. "Der ideale Baum befindet sich nicht im Wald, sondern in einem Garten oder auf einer Alleinlage, hat eine Mindesthöhe von 24 Metern und muss gerade und gleichmäßig gewachsen sein", sagt Haider. "Und wenn er dann auch noch mit einem Kran erreichbar ist, hat er eine gute Chance als Christbaum für den Salzburger Christkindlmarkt ausgewählt zu werden".

Beliebtes Fotomotiv in der Salzburger Altstadt

Seit dem Jahr 2000 organisieren die Betreiber des Salzburger Christkindlmarktes einen Christbaum für den Residenzplatz. Die Fichte oder Tanne ist während der Adventszeit ein Aushängeschild für die Altstadt und ein beliebtes Fotomotiv. Zuletzt kamen die Christbäume aus den Stille-Nacht-Gemeinden Hallein, Lamprechtshausen-Arnsdorf, Wagrain, Salzburg, Mariapfarr und im letzten Jahr anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht! aus Oberndorf. Auch für die Baumbesitzer kann die Spende ein Vorteil sein: "Oftmals werden die Bäume in den Gärten zu groß und die Besitzer freuen sich über eine fachgerechte Fällung und den sicheren Abtransport", weiß Haider. 

Christbäume des Salzburger Christkindlmarktes

  • 2019: Gaißau
  • 2018: Oberndorf
  • 2017: Lamprechtshausen-Arnsdorf
  • 2016: Mariapfarr
  • 2015: Hallein
  • 2014: Wagrain
  • 2013: Großgmain
  • 2012: St. Koloman
  • 2011: Adnet
  • 2010: Neukirchen am Großvenediger
  • 2009: Radstadt
  • 2008: Anthering
  • 2007: Plainfeld
  • 2000 bis 2006: Ebenau
(Quelle: SALZBURG24)

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