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Jeder Sechste schenkt gar nichts zu Weihnachten

Die Burgenländer schenken am meisten, die Vorarlberger die meisten Personen APA (dpa)
Die Burgenländer schenken am meisten, die Vorarlberger die meisten Personen

Weihnachten steht vor der Tür und vielerorts herrscht hektische Betriebsamkeit. Es gibt aber auch einen beträchtlichen Anteil an Menschen, der sich vom Einkaufsstress fernhält: Immerhin 16 Prozent machen überhaupt keine Geschenke, geht aus einer aktuellen Umfrage der Internet-Marktplattform willhaben.at unter rund 1.500 Usern hervor. Von den Schenkenden haben 80 Prozent bereits alles erledigt.

Die Burgenländer waren heuer am fleißigsten - dort haben mit 90 Prozent bereits überdurchschnittlich viele ihre Präsente besorgt. In Oberösterreich wiederum gibt es die meisten Last-minute-Shopper. Besonders viele Menschen beschenken die Vorarlberger - im österreichweiten Vergleich finden sich dort die meisten, die für sieben oder mehr Personen eine Aufmerksamkeit bereithalten.

Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) kann sich vorstellen, Secondhandartikel unter den Christbaum zu legen. Dabei kommen der Erhebung zufolge vor allem Spielzeug und Spielekonsolen infrage.

Die Suchanfragen auf willhaben.at sind den Unternehmensangaben zufolge jedenfalls in der Adventzeit "merklich nach oben geschnellt". Lego, Playmobil & Co würden in den Dezember-Wochen beispielsweise doppelt bis dreimal so stark gesucht wie sonst. Die X-Box werde ebenfalls doppelt so häufig nachgefragt, Nintendo Switch sogar vier Mal so oft wie im restlichen Jahr. Vor allem in Salzburg und Vorarlberg dürften heuer besonders viele gebrauchte Konsolen verschenkt werden.

Gebrauchte Luxusartikel heuer besonders beliebt

Auch Designer-Mode und Accessoires aus dem Luxussegment dürfte es heuer zu Weihnachten verstärkt aus zweiter Hand geben: Die diesbezüglichen Suchanfragen auf willhaben.at haben sich den Angaben zufolge etwa bei Marken wie Louis Vuitton gegenüber dem Vorjahr knapp verdoppelt und bei Moncler etwa verdreifacht. "Waldviertler Schuhe" wurden doppelt so oft gesucht wie im vergangenen Winter.

Im Jänner wird das Internet dann rege als Geschenketauschbörse genutzt - Gaben, die nicht gefallen oder passen, sorgen dann laut willhaben.at für "einen weiteren Nutzungshöhepunkt" auf dem digitalen Marktplatz. Gut zwei Drittel (67,5 Prozent) der online befragten Nutzer kaufen ihre Weihnachtspräsente online.

(APA)

(Quelle: S24)

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