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Warnung vor Tieren als Weihnachtsgeschenk

Ob Hund oder Katz: Ein Tier als Weihnachtsgeschenk sollte gut überlegt sein. DPA
Hunde fressen am 07.12.2013 in Berlin an der ersten Hunde-Knusperh?tte Deutschlands. An dem ?berdimensionalen Knusperh?uschen vor dem Weihnachtsmarkt im Jagdschloss Grunewald k?nnen sich die Vierbeiner das Leckerli aus den Futterschalen schmecken lassen. Initiator ist ein Hersteller von Heimtiernahrung. Foto: Stephanie Pilick/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Unüberlegte Tierkäufe machen meist weder Mensch noch Tier glücklich - deshalb haben Hund und Katz nichts unter dem Christbaum verloren, betonte die "Pfotenhilfe" am Dienstag. Viele der zu Weihnachten verschenkten Tiere würden schon nach wenigen Wochen ausgesetzt, landen im Tierheim oder verwahrlosen.

Dem will die Organisation durch die Infokampagne "Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum" entgegenwirken. "Wer sich im Vorfeld gut informiert, welches Tier zur Familie passt, wird mit dem neuen Gefährten mehr Freude haben", sagte Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe.

Alle Faktoren bedenken

Die anfallenden Kosten seien ebenso zu bedenken wie die Tierart. Was viele nicht wissen: Kaninchen und Nager sind absolut keine Kuscheltiere, sondern zeigen in der Regel kaum Interesse an uns Menschen. Auch "Modetiere" wie Minischweine erfüllen meist nicht die Erwartungen, die an sie gestellt werden.

Hunde und Katzen sind die besten Familientiere. In der "Pfotenhilfe" kann man eine bewusste und langfristige Entscheidung treffen und von den Pflegern viel über die Bedürfnisse der Tiere erfahren, bevor man das neue Familienmitglied dann tatsächlich bei sich aufnimmt. (APA)

(Quelle: S24)

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