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Kostenfaktor Heizen

Die besten Tipps gegen Heizwärmeverluste

Heizung PIXABAY
Durch richtiges Heizen lässt sich viel Geld sparen. (Symbolbild)

In der kalten Jahreszeit laufen die Heizungen in Salzburgs Wohnungen wieder auf Hochtouren. Dabei sind unter anderem undichte Fenster und Türen ein erheblicher Faktor für höhere Heizkosten. Bewährte Tipps & Tricks zu den gängigsten Hilfsmitteln, mit denen sich der Innenbereich energiesparend dämmen lässt.

Schon mit richtigem Heizen und Lüften kann etwa 20 Prozent an Heizkosten eingespart werden. Allerdings nützt auch ein sparsamer Umgang mit Heizenergie nur wenig, wenn durch undichte Türen und Fenster kühle Luft hereinzieht und – schlimmer noch – die Heizluft herausströmt.

Der Kauf von neuen, energiesparenden Türen- und Fenstermodellen ist jedoch eine relativ teure Angelegenheit. Und wer in Salzburg in einer Mietwohnung lebt, hat obendrein gar kein Mitspracherecht bei energetischen Modernisierungsmaßnahmen. Es gibt aber noch andere Optionen, um Heizwärmeverluste im Haushalt zu verringern und so einiges an Geld zu sparen.

Fensterglas-Dämmschutz: Thermo-Plissees und andere isolierende Vorhänge

An Fenstern geht aufgrund ihrer größeren Glasfläche sehr viel Wärme verloren – besonders, wenn sie schon älter sind. Für zusätzlichen Dämmschutz sorgen hier isolierende Fensterdekos, die eigens dafür konzipiert wurden, um Energieverluste zu reduzieren.

So gibt es beispielsweise Vorhangschals, die mit einer Energiesparfunktion ausgestattet sind. Durch lange Vorhänge vor der Heizung kann sich die warme Luft allerdings nicht frei im Raum ausbreiten. Vielmehr staut sich die Wärme hinter dem Vorhangstoff, was ebenfalls den Energieverbrauch erhöht.  Befindet sich der Heizkörper direkt vor dem Fenster, ist daher entweder ein Vorhang empfehlenswert, der lediglich bis zum Fensterbrett reicht oder kürzere Sonnenschutztypen wie Thermo-Plissees oder Rollos.

Bei diesen schlankeren Fensterdekos ist wichtig, dass sie direkt vor dem Fensterglas montiert werden, damit sich der Isolationseffekt überhaupt einstellt. So lassen sich zum Beispiel Thermo-Plissees scheibennah befestigen, indem sie direkt im Fensterflügel angeschraubt werden. Auch eine bohrfreie Montage zum Klemmen ist möglich. Sie wird insbesondere für Mietwohnungen empfohlen, da das Anbohren der Fensterrahmen hier häufig untersagt ist.

So werden Türritzen abgedämmt

Türspalten sind ebenfalls ausschlaggebend für einen zu hohen Heizwärmeverbrauch. Wer nicht gerade eine Wolldecke vor die Türritze legen möchte, kann auch einen bodenlangen Wärmeschutz-Vorhang nutzen, der in der kalten Jahreszeit möglichst zugezogen bleibt. Das empfiehlt sich jedoch eher in Häusern oder größere Wohnungen. Ist der Wohnbereich kleiner, sind spezielle Türdichtungen wesentlich platzsparender. Es gibt verschiedene Varianten in Form von Schaumrollen, Dichtungsbürsten oder dem klassischen Plüsch-Türdackel, die in der Ritze angebracht oder davor gelegt werden können.

Was bringen Isolationsfolien für Heizkörper?

Im Handel werden für den Innenbereich außerdem aluminiumbeschichtete Isolationsfolien angeboten, die hinter die Heizung geschoben und angeklebt werden. Eine schlechte Wanddämmung gleichen sie aber nicht aus, zumal die Folien in der Regel auch nur ein paar Millimeter dick sind. Hinzu kommt, dass sich hinter den Reflektorfolien langfristig gesundheitsgefährdender Schimmel bilden kann, wenn sie nicht vollkommen luftfrei verklebt werden. Praktisch betrachtet lässt sich das in der engen Nische zwischen Wand und Heizkörper meist kaum bewerkstelligen.

Sehr viel ratsamer ist in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Gegenstände wie Sofas und andere Einrichtungsgegenstände in unmittelbarer Nähe der Heizung entfernt werden, damit die Heizluft auch wirklich ungehindert im Raum zirkulieren kann.

Aufgerufen am 19.01.2019 um 05:38 auf https://www.salzburg24.at/leben/lifestyle/kostenfaktor-heizen-die-besten-tipps-gegen-heizwaermeverluste-62710207

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