Jetzt Live
Startseite Österreich
Millionenschweres Volumen

Diese Firmen statten den Koralmtunnel aus

Porr und Rhomberg ziehen Auftrag an Land

160 Milionen für das Konsortium
Auf der Kärntner Seite des Koralmtunnels wird noch gebohrt und gegraben, auf der steirischen Seite ist man hingegen schon beim Innenausbau - und weit fortgeschritten. (ARCHIVBILD)

Die ARGE FF Koralm, ein Konsortium aus Porr und Rohmberg Bahntechnik, hat von den ÖBB den Auftrag für die bahntechnische Ausstattung des Koralmtunnels erhalten. Der Auftrag hat ein Volumen von 160 Mio. Euro, die Bauarbeiten sollen im Mai 2021 beginnen, teilten Porr und Rhomberg am Freitag mit.

Die ARGE-Partner Porr Bau GmbH und Rhomberg Bahntechnik GmbH werden demnach die 34,1 Kilometer lange Teilstrecke der Koralmbahn errichten und alle weiteren Bauarbeiten bis hin zur Inbetriebnahme begleiten. Porr ist für die technische Leitung verantwortlich, Rhomberg für die kaufmännische Geschäftsführung.

Koralmtunnel bis 2025 fertig?

Wesentlicher Bestandteil des Auftrags ist der Bau von knapp 66 Kilometern fester Fahrbahn im Tunnel. Dabei übernimmt die ARGE auch die Herstellung der Bankette und Randwege sowie der Zulaufstrecken in Schotter zu den Tunnelportalen. Außerdem werden Vorarbeiten für die Telekom-Technik, die Errichtung der Lüftungsgebäude am Ost- und am Westportal, die Fertigstellung des Portalgebäudes Ost sowie die Errichtung des Portalgebäudes West ausgeführt. Der Bau von Lärmschutzwänden und Absturzsicherungen links und rechts der Zulaufstrecke Ost, Adaptierungen an den Gewässerschutzanlagen sowie Straßenbauarbeiten an der L145 gehören ebenfalls zum Auftrag.

Die ARGE ist auch für die Lieferungen und Montagearbeiten für die Oberleitung sowie die Herstellung und den Betrieb der Bauprovisorien während der Einbauphasen bis hin zur Inbetriebnahme der Strecke 2025 verantwortlich.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 11.05.2021 um 11:08 auf https://www.salzburg24.at/news/oesterreich/koralmtunnel-porr-und-rhomberg-erhalten-auftrag-fuer-bahntechnische-ausstattung-90593032

Kommentare

Mehr zum Thema