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Kein bestätigter Corona-Krankheitsfall in Salzburg

28 Proben bisher negativ getestet

Coronavirus, Labor, Abstrich, SB APA/HANS PUNZ
Laboruntersuchung zur Abklärung des Coronavirus aufgenommen am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien. (SYMBOLBILD)

Alle 28 bisher durchgeführten Tests auf den Corona-Erreger sind mit Stand heute, 17 Uhr, negativ. In Salzburg gibt es daher bislang keinen bestätigten Fall.

„Nach wie vor sind in Salzburg alle Tests auf Erkrankungen mit dem Corona-Virus negativ. Inzwischen ist es gelungen, die Organisation der Testungen gut auf Schiene zu bringen“, berichtete Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl heute Nachmittag bei einem Pressegespräch.

Mit Stand heute Nachmittag gibt es seit 25. Februar 18 Verdachtsfälle, die der Landessanitätsdirektion gemeldet wurden. Von diesen sind sieben Proben noch offen.

Stöckl: „Drei mobile Testteams im ganzen Land unterwegs.“

„Ab morgen Nachmittag kann es mit den mobilen Testteams losgehen. Sieben Tage in der Woche sind drei Teams des Roten Kreuzes mit Sanitätern und fallweise mit pflegerischem Personal aus den Spitälern von 8 bis 19 Uhr unterwegs, jeweils im Pinzgau, im Pongau/Lungau sowie im Bereich Landeshauptstadt/Flachgau/Tennengau. Auf das Rote Kreuz ist Verlass“, so Stöckl weiter. Auch bei der einzigen Auswertungsstelle im Land ist man jetzt noch besser gerüstet. „Die Kapazitäten im Uniklinikum Salzburg werden erhöht, sodass wir in der Lage sind, bei Bedarf rund um die Uhr Proben auszuwerten“, erklärte Stöckl.

Stöckl und Juhasz Land Salzburg
LH-Stv. Christian Stöckl und Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz informierten heute Abend über den aktuellen Stand in Sachen Corona-Virus in Salzburg.

Juhasz: „Alle Informationen auf Landes-Website.“

„Es gibt zahlreiche Anfragen aus der Bevölkerung, von Reiserückkehrern aus Risikogebieten, Eltern oder anderen besorgten Personen. Wir halten auf der Seite www.salzburg.gv.at/corona-virus alle wichtigen Informationen ständig aktuell, hier finden sich Antworten auf die meisten Fragen“, erklärt Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz. Personen mit Symptomen, die sich kürzlich in einem der Risikogebiete aufgehalten haben, ersucht sie, immer zuerst telefonisch Kontakt zum Hausarzt oder zur Gesundheitsberatung unter 1450 aufzunehmen.

Coronavirus: Das kann jeder einzelne von uns tun

Was muss ich tun, wenn ich mich krank fühle? Wie läuft die Abklärung ab? Wie kann ich mich und andere vor Ansteckung schützen? Fragen wie diese zum Corona-Virus beschäftigen dieser Tage viele.

„Als möglicher Verdachtsfall gilt man nur dann, wenn man zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt: Grippeähnliche Krankheitszeichen wie Husten, Fieber und Atembeschwerden. Und: Man war vor kurzem in einem Risikogebiet oder hatte engen Kontakt mit jemandem von dort“, erklärt Landessanitätsdirektorin Petra Juhasz. Die Liste der Risikogebiete wird unter www.salzburg.gv.at/corona-virus laufend aktuell gehalten.

Erstkontakt nur telefonisch

Was ist dann zu tun? An erster Stelle steht der telefonische Kontakt - nicht in die Praxis gehen - entweder zum Hausarzt oder mit der Gesundheitsberatung unter 1450. Hier werden im Gespräch mit einem medizinischen Experten die Symptome und der Kontakt genau hinterfragt. „Seit Montag früh verzeichnen wir einen Anstieg der Anrufe bei 1450 auf das Vierfache pro Tag. Dies sind aktuell rund 100 Anrufe täglich. Vielfach ist eine grundsätzliche Information zum Coronavirus gewünscht, ein akutes gesundheitliches Problem liegt bei den Anrufern meist nicht vor“, so Landesleitstellen-Leiter Peter Dioszeghy vom Roten Kreuz, das die Nummer betreut.

Bei Verdacht wird Probe genommen

„Bei Verdacht auf eine Erkrankung durch das Corona-Virus, kommt ein mobiles Team zum Erkrankten und nimmt eine Abstrichprobe, die anschließend im Uniklinikum Salzburg innerhalb weniger Stunden auf den Corona-Erreger hin untersucht wird“, erläutert Juhasz. „Oder, wenn medizinisch nötig, werden Abstrich und Behandlung im Krankenhaus durchgeführt“, so die Landessanitätsdirektorin. Weitere Maßnahmen werden durch den Amtsarzt angeordnet. 80 Prozent der Fälle verlaufen harmlos, hier reicht ein Auskurieren zu Hause unter Auflagen wie eingeschränktem Kontakt.

Wichtige Verhaltensregeln

Nach wie vor gelten die wichtigen Verhaltensregeln, um ein Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus zu minimieren:

  • Regelmäßig Hände gründlich waschen, mit warmem Wasser und Seife.
  • Wenn das nicht möglich ist, Desinfektionsmittel verwenden.
  • Händeschütteln vermeiden.
  • Niemanden anhusten oder anniesen, sondern in ein Papiertaschentuch oder in die Ellenbeuge.
  • Nicht in betroffene Gebiete reisen.
  • Bei Symptomen wie Fieber und Husten zu Hause bleiben und den Hausarzt telefonisch kontaktieren, nicht gleich in die Praxis gehen.
  • Telefonhotlines rund um die Uhr: 1450 und AGES unter 0800 555 621
  • Alle Informationen auf einen Blick und auch in Englisch: www.salzburg.gv.at/coronoa-virus
(Quelle: SALZBURG24)

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