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Seniormobil macht Senioren in Koppl mobil

So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben, aber trotzdem am gesellschaftlichen Leben teilnehmen – dieser häufige Wunsch älterer Menschen wird in Koppl (Flachgau) mit Unterstützung von Land und EU ermöglicht.

Ein gemeindeeigener Transportbus, gelenkt von Freiwilligen, macht Senioren, die nicht mehr mit dem eigenen Auto oder den Öffis unterwegs sein können, jetzt mobil. "Das neue Seniormobil erleichtert vielen Menschen die Mobilität. Uns als Gemeinde ist es ein Anliegen, dass Menschen auch im Alter in der Mitte der Gesellschaft bleiben", ist für Koppls Bürgermeister Rupert Reischl (ÖVP) klar.

Bis zu acht Personen können mitfahren./Land Salzburg/Stefan Mayer Salzburg24
Bis zu acht Personen können mitfahren./Land Salzburg/Stefan Mayer

Seniormobil für Pensionisten in Koppl verfügbar

Das Seniormobil ist ein voll ausgestatteter Kleinbus, der bis zu vier Rollstuhlfahrer oder bis zu acht Personen ohne Rollstuhl transportieren kann. Mitfahren können Senioren ohne eigenes Auto oder gehbehindere ältere Menschen. Gegen einen geringen Unkostenbeitrag werden damit Arztbesuche, gemeinsame Einkaufsfahrten, die Teilnahme an Vereinsveranstaltungen, der Anschluss an den öffentlichen Verkehr oder Transfers zur Tagesbetreuung im Seniorenheim Hof erleichtert.

Ins Leben gerufen hat dieses Angebot der Koppler Seniorenbeauftragte Anton Feldes: "Trotz Essen auf Rädern, Besuchs- und anderen Hilfsdiensten fällt einem manchmal die Decke auf den Kopf, man will hinaus, um sich mit Bekannten zu treffen oder beim Krämer oder sonstigen Treffpunkten mit den Leuten in Kontakt zu bleiben", sagt Feldes. Wenn nun Familienangehörige nicht verfügbar sind und das eigene Auto aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr genutzt werden kann, schließe das Seniormobil diese Lücke.

Koppler Busprojekt durch EU-Gelder gefördert

Mit seiner Idee machte sich Feldes auf die Suche nach finanzieller Unterstützung und meldete sich auf gut Glück beim Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel in der Hoffnung auf EU-Förderung. "Dank einer konkreten Projektskizze hatte die Gemeinde wenige Tage später die EU-Förderinformation mit Ansprechpersonen und Antragsterminen in der Hand", schildert Verbindungsbüroleiterin Michaela Petz-Michez. Das Koppler Seniormobil wurde über das EU-Programm zur Förderung des ländlichen Raums, bei dem das Land zu gleichen Teilen mitfinanziert, unterstützt.

(Quelle: S24)

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