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Zweirad-Nachfrage explodiert

KTM sucht 200 neue Mitarbeiter

Großinvestition auch am Salzburger Standort

KTM, Motohall, Mattighofen APA/BARBARA GINDL
Die KTM-Motohall im Zentrum von Mattighofen.

Die KTM-Motorradproduktion in Mattighofen (Bezirk Braunau) sucht dringend 200 neue Mitarbeiter, durch Corona sei die Nachfrage nach motorisierten Zweirädern explodiert, meinte KTM-Chef Stefan Pierer in den "SN" (Donnerstagsausgabe). Man habe "weltweit hohe zweistellige Zuwächse gegenüber dem Vorjahr". Schon jetzt würden in Mattighofen mit 3.700 Mitarbeitern um 150 mehr als vor Corona beschäftigt.

Derzeit benötige sowohl das Motorradwerk im Innviertel "Facharbeiter, aber auch querdurch bis hinauf zur Entwicklung", so Pierer in den SN. Für alle anderen Standorte suche man Mitarbeiter aus einem Einzugsgebiet von 60 bis 70 Kilometern.

Bis zu 15 Mio. Euro für Zentrum in Salzburg

"Wir machen in Salzburg unser Elektromobilitätszentrum, wo wir 10 bis 15 Mill. Euro investieren und das mit Jahresende in Betrieb geht. Künftig werden dort 200 bis 300 Leute beschäftigt sein", führte er weiter auch. Der weltweite Personalstand erhöhte sich auf mehr als 4.400 Mitarbeiter.

Positive Entwicklung im E-Bike-Geschäft für KTM

Der Einstieg ins E-Bike-Geschäft vor zwei Jahren mit den Marken Husqvarna und R Raymon entwickle sich für KTM zudem positiv. "Wir haben im ersten Halbjahr aus dem Stand 70 Mill. Euro Umsatz mit E-Bikes gemacht, demnächst kommt bei uns die Marke GasGas nicht nur als Motorrad, sondern auch dritte E-Bike-Marke dazu. In vier Jahren wollen wir in dem Segment eine halbe Milliarde Euro Umsatz machen", kündigte Pierer an.

(Quelle: APA)

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