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Neue Begegnungszone

Ein ganz besonderes Tierheim entsteht im Pinzgau

Menschen mit Behinderung in Betrieb eingebunden

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Im Bild von links: Franz Moser, Leiter Abteilung Lebensgrundlagen und Energie, Johannes Dines, Direktor Caritas Salzburg, Sabine Weißbacher, Caritas Salzburg , Landesrat Josef Schwaiger, Landesveterinärdirektor Josef Schöchl

Neben dem Caritas-Dorf St. Anton in Bruck im Pinzgau entsteht eine einzigartige Begegnungszone von Menschen und Tieren. Menschen mit Behinderung werden in den Betrieb des Tierheims stark eingebunden.

Bruck an der Großglocknerstraße

Es ist nicht irgendein neues Tierheim, das 36 Katzen, einigen Hunden und Kleintieren wie Meerschweinchen, Kaninchen und Schildkröten in Bruck an der Glocknerstraße ein Dach über dem Kopf und adäquate Betreuung bieten wird. „Auf dem Grundstück des Caritas-Dorfes St. Anton begegnen in Zukunft Menschen mit und ohne Behinderung und Tiere einander. Die Realisierung am Standort der traditionsreichen Einrichtung ist eine Win-Win-Kombination für alle Beteiligten und besonders für den Tierschutz“, betont Landesrat Josef Schwaiger beim Startschuss zum Neubau.

Finanzierung, Planung und Bau liegen beim Land, von der Caritas werden das Gelände und der vorhandene Baukörper zur Verfügung gestellt. Für den Betrieb haben beide einen Trägerverein gegründet. „Neben der tierschutzkonformen Unterbringung vor allem von Fundtieren werden hier Integration und Inklusion künftig täglich ‚greifbar‘ gelebt“, so Landesrat Josef Schwaiger.

Seit einem Jahrhundert echt „tierisch“

Tiere haben in der 100-jährigen Geschichte des Caritas-Dorfes St. Anton Tradition. Landwirtschaftliche Selbstversorgung, Streichelzoo und Therapie mit Tieren machen deutlich, dass die Betreuung und das Leben von Menschen mit Behinderung im Dorf immer schon eng mit Tieren verbunden waren. Der Umgang mit Tieren und ihre therapeutische Wirkung haben für die Entwicklung von Menschen mit Behinderung einen sehr positiven Einfluss.

Dines: „Freude über neue Chancen“

„Die Anfrage des Landes, auf dem Gelände der Gärtnerei ein Tierheim zu errichten und Menschen mit Behinderung in den Alltagsbetrieb einzubinden, hat bei den Bewohnern und Mitarbeitern große Freude ausgelöst“, erzählt Caritas-Direktor Johannes Dines. „Neben dem Tageszentrum, der Schule und den modernen Wohn- und Betreuungseinrichtungen wird das Tierheim ein weiterer Baustein zur Umsetzung der Inklusionsstrategie im Dorf St. Anton sein und neue Begegnungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen“, ist Dines überzeugt.

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Johannes Dines, Direktor Caritas Salzburg und Landesrat Josef Schwaiger freuen sich auf das neue Tierheim im Pinzgau.

Von der Wissenschaft begleitet

Die Einbindung von Menschen mit Behinderung in den Betrieb des Tierheims wird vom renommierten Messerli-Institut der Veterinärmedizinischen Universität Wien begleitet. Es widmet sich der Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung und übernimmt den gesellschaftlichen Auftrag, Menschen auf wissenschaftlicher Basis in ihrer Verantwortung gegenüber Tieren zu unterstützen. „Die Zusammenarbeit zwischen Tierheim und Caritas-Dorf unter wissenschaftlicher Begleitung ist in der hier geplanten Form im deutschsprachigen Raum einmalig“, betont Landesrat Schwaiger, für den die neue Kooperation ein Leuchtturmprojekt für das Land Salzburg ist.

(Quelle: SALZBURG24)

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