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Salzburg hat gewählt

Bündnis gegen ÖVP in St. Martin bei Lofer scheitert

Wahl NEUMAYR
Die Volkspartei legte in der Pinzgauer Gemeinde kräftig zu. 

In St. Martin bei Lofer (Pinzgau) hat sich das "Bündnis für St. Martin" (BFS) am Sonntag nicht gegen die ÖVP durchgesetzt. Der Zusammenschluss von vier eigenständigen Fraktionen erreichte 39,8 Prozent der Stimmen, der einzige Konkurrent, die Volkspartei, konnte jedoch gleich um 23,6 Prozentpunkte auf 60,2 Prozent der Stimmen zulegen.

Die "Wählergemeinschaft Pro St. Martin", SPÖ, Grüne und die "St. Martiner Bürgergemeinschaft" hatten sich vor der Wahl zusammengetan, weil die Wahlarithmetik größere Gruppen bevorzugt. Die ÖVP habe zuletzt 2014 mit 36 Prozent Stimmenanteil eine 60-prozentige Mehrheit im Gemeindevorstand bekommen. "Das ist ungerecht und entspricht nicht dem Wählerwillen", hatte Listenführer Willi Leitinger vor der Wahl gemeint. Die ÖVP stellt mit Michael Lackner auch weiterhin den Bürgermeister in dem Ort.

(APA)

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(Quelle: APA)

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