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Erhöhte Kapazitäten

Schulstart mit ausgebautem Öffi-Angebot

Mehr Busse und 19 zusätzliche Verbindungen

symb_obus, symb_bus, symb_Schulbus Land Salzburg/Melanie Hutter
19 zusätzliche Busverbindungen werden zum Schulstart in Salzburg angeboten. (SYMBOLBILD)

Nach bis zu drei Monaten Unterricht zu Hause beginnt am Montag der Präsenzunterricht an 361 Bildungsstandorten in Salzburg. Dafür werden Verstärkerbusse und zusätzliche Verbindungen eingesetzt.

Zum Schulstart am Montag werden zahlreiche Verstärkerbusse im gesamten Bundesland eingesetzt. Darüber hinaus werden die Kapazitäten besonders zu den Stoßzeiten ausgeweitet. 19 zusätzliche Busverbindungen werden angeboten, damit den Schülerinnen und Schülern möglichst viel Platz zur Verfügung steht. Die meisten Zusatzbusse seien bereits digital in die Fahrpläne eingearbeitet und können auf www.salzburg-verkehr.at oder über die App "Salzburg Verkehr" abgerufen werden. "Die öffentlichen Verkehrsmittel sind für den Schulbeginn also gerüstet", betonen Verkehrslandesrat Stefan Schnöll und Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (beide ÖVP).

Sicherheitsmaßnahmen in Schulen

"Beim Schulweg mit einem öffentlichen Verkehrsmittel gilt: in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Haltestellen eine FFP2-Maske tragen. Für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 14 Jahren ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausreichend. Und natürlich nach Möglichkeit Abstand halten", erinnert Schnöll und Gutschi ergänzt: "An den Schulen selbst ist mit Masken, Händewaschen, Abstandhalten, Lüften und Testen ebenfalls bestmöglich für den Schutz von Schülern und Lehrkräften gesorgt."

Im Sinne der Hygienebedingungen werden Bus und Bahn täglich gereinigt, es werde in regelmäßigen Abständen gelüftet und auch die Fahrerinnen und Fahrer sollen besonders geschützt werden.

(Quelle: SALZBURG24)

So wird der Schulstart in Salzburg

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Die sogenannten "Nasenbohrertests" kommen auch an Salzburgs Schulen zum Einsatz. (SYMOBLBILD)

Im Bundesland Salzburg startet nach den Semesterferien ab Montag wieder der Präsenzunterricht an den Schulen. Corona-Maßnahmen werden jedoch das Bild prägen. Wie künftig der Unterricht in Salzburgs Schulen aussehen wird, lest ihr hier.

Leichte Unterschiede beim Ablauf des Unterrichts gibt es zwischen den verschiedenen Schularten: Volksschule und Sonderschule sind in voller Präsenz zurück. Sekundarstufe 1, das sind Mittelschulen und Unterstufen der Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS), sowie Sekundarstufe 2 (AHS-Oberstufe, Polytechnische Schulen und Berufsbildende Höhere Schulen/BHS) lernen im Schichtbetrieb und teilen sich in zwei Gruppen.

"Für die Schülerinnen und Schüler ist es enorm wichtig, endlich wieder in der Gemeinschaft lernen zu können. Die Kinder und Jugendlichen brennen förmlich darauf, wieder in die Klasse zurückzukehren", so Bildungslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) in einer Aussendung.

Tests, Masken und Abstandhalten

Fünf Stichworte sollen die Sicherheitsmaßnahmen prägen: Masken, Händewaschen, Abstandhalten, Lüften, Testen. An den Schulen im Land Salzburg stehen für die Lehrkräfte 200.000 FFP2-Masken sowie Notfallpakete für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Diese enthalten unter anderem auch Mund-Nasen-Schutzmasken für die Kinder, aber nur, falls eine kaputtgeht oder sie jemand vergessen hat. Grundsätzlich sollten diese von zuhause mitgenommen werden. Ausreichend Desinfektionsmittel zum Händewaschen soll ebenfalls vorhanden sein.

"Nasenbohrertest" in der Schule

Und auch Anterior-Nasal-Tests – die sogenannten "Nasenbohrertests" – werden bald das Bild der Schule prägen: Grundsätzlich sollen die Schüler jeweils am ersten Präsenztag der Woche den Test machen, Volksschulkinder am Montag und am Mittwoch – und zwar ganz eigenständig. Der Abstrich soll dabei nur im vorderen Bereich der Nase genommen werden.

Tests nur mit Einverständnis der Eltern

Der wöchentliche Abstrich soll direkt an die Schule geliefert werden. Bei einem positiven Ergebnis wird die Gesundheitshotline 1450 kontaktiert. Diese wird dann einen PCR-Test anordnen. Für die Tests braucht es für Kinder bis 14 Jahre jedenfalls das Einverständnis der Eltern. Für Kinder, die nicht getestet werden, gibt es Lernpakete für zu Hause.

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