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Corona-Fälle

Schüler und Lehrer unter Quarantäne gestellt

Bereich im Wohnheim Salzburg-Aigen gesperrt

Coronavirus APA/BARBARA GINDL
Schüler und Lehrpersonal wurden nach Corona-Fällen unter Quarantäne gestellt. (SYMBOLBILD)

Aufgrund von Corona-Fällen sind in der Stadt Salzburg derzeit Schüler und Lehrpersonal des Christian-Doppler-Gymnasiums, der Handelsschule II Salzburg und des Berufsförderungsinstitutes (BFI) Salzburg verkehrsbeschränkt. Gesperrt wurde auch ein Bereich des Seniorenwohnheims Aigen.

Wie die Stadt Salzburg mitteilt, ist den Schülern und dem Lehrpersonal die Benützung öffentlicher Transportmittel sowie der Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen und Versammlungsorten bis einschließlich 27. September verboten.

Schüler und Lehrer der Handelsschule in Quarantäne

Außerdem ist sämtlichen Schülern und Lehrern der Klasse SP 3 der Handelsschule II die Benützung öffentlicher Transportmittel sowie der Besuch von Gemeinschaftseinrichtungen und Versammlungsorten bis einschließlich 25. Septmeber untersagt.

Coronavirus: Bereich im Wohnheim Aigen gesperrt

Zudem wurde im Seniorenwohnheim Aigen verfügt, dass der Wohnbereich im Untergeschoss nicht verlassen werden darf und jeglicher persönlicher Kontakt ausschließlich auf das zuständige Pflegepersonal zu beschränken sei. Die Absonderungsmaßnahme gilt bis einschließlich 26. September.

(Quelle: SALZBURG24)

20 Coronavirus-Fälle an Salzburger Schulen

Schule, Coronavirus, Unterricht, SB APA/HELMUT FOHRINGER
(SYMBOLBILD)

An den Schulen hat es in den ersten beiden Wochen des Unterrichtsjahrs 455 Corona-Fälle gegeben. Das teilte das Bildungsministerium am Freitag in einer Aussendung mit. 372 davon betrafen Schüler, 58 Lehrkräfte und 25 Verwaltungsbedienstete. Dazu kommen noch rund 3.600 Verdachtsfälle.

Die meisten bestätigten Infektionen gab es in Wien, wo 198 Schüler, 15 Lehrer und 17 Verwaltungsangestellte positiv getestet wurden. Es folgen Oberösterreich (50 Schüler/zehn Lehrer/drei Verwaltungsbedienstete), Niederösterreich (41/7/3), Tirol (30/3/0), Vorarlberg (26/6/0), Salzburg (13/6/1), Steiermark (10/4/0) und das Burgenland (4/0/1). Als einziges Bundesland hat Kärnten bisher noch keinen positiv getesteten Schüler verzeichnet, dafür sieben Lehrer. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland hat das Schuljahr eine Woche früher begonnen.

Fast alle Schulen in Wien betroffen

Unterdessen gibt es in Wien kaum mehr Schulen, die in den ersten beiden Schulwochen noch nicht mit Covid-19-Verdachtsfällen konfrontiert waren. In den vergangenen Tagen hatte es von Eltern-und Lehrerseite, aber auch von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) Kritik an der langen Wartezeit auf Tests bzw. deren Ergebnisse gegeben.

Letzterer startet daher in Zusammenarbeit mit Schulärzten ein eigenes Pilotprojekt in der Bundeshauptstadt, berichteten mehrere Medien an Freitag. Mobile Teams sollen an den Schulen Verdachtsfälle bzw. unmittelbare Kontaktpersonen anhand der Gurgelwasser-Methode testen. Dabei wird kein Nasen-Rachen-Abstrich gemacht, sondern eine knappe Minute gegurgelt. Ergebnisse sollen - je nach Uhrzeit - noch am selben Tag oder am Tag darauf vorliegen.

Gurgel-Tests starten Ende September

Davon unabhängig soll Ende September das vom Ministerium zum Schulstart angekündigte regelmäßige Monitoring mittels Gurgelwasser-Tests starten. Alle drei bis vier Wochen werden dabei 15.000 Schüler und 1.200 Lehrer zum Gurgeln antreten. So will man - unabhängig von "akuten" Fällen - einen Überblick über die Infektionslage erhalten.

Aufgerufen am 26.10.2020 um 05:24 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/corona-faelle-schueler-und-lehrer-in-salzburg-unter-quarantaene-93031606

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