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Fahrlässige Tötung?

Ermittlungen nach Corona-Fall in Bayern

Polizei durchsucht medizinische Einrichtung

Polizei, Bayern, SB Bilderbox
Die Polizei in Bayern ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger Tötung. (SYMBOLBILD)

Im Zusammenhang mit einem Corona-Fall hat die Polizei eine medizinische Einrichtung in Niederbayern durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf und die Kripo Straubing ermittelten laut einer Mitteilung unter anderem wegen fahrlässiger Tötung in einem Fall sowie fahrlässiger Körperverletzung in einem weiteren Fall gegen die Einrichtung in Schaufling.

"Durch eine Anzeige ergaben sich Hinweise, dass die vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen in der Einrichtung möglicherweise nicht ordnungsgemäß umgesetzt und vollzogen wurden", hieß es. Es sei möglich, dass dadurch ein "größerer Personenkreis" einer Ansteckungsgefahr durch das Virus SARS-Cov-2 ausgesetzt gewesen sei.

Corona-Fall in Bayern: Verdacht auf fahrlässige Tötung

Eine 82-jährige Frau sei nach dem Besuch der Einrichtung an Covid-19 gestorben. Die Einrichtung habe die Kriminalpolizei bei dem Einsatz unterstützt, hieß es. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

(Quelle: Apa/Dpa)

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