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Aufregung zum Muttertag

Kontroverse um neuen Edeka-Spot

Die Supermarktkette Edeka ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Werbungen. Ob Eatkarus, "Supergeil" oder ein einsamer, aber erfinderischer Opa zu Weihnachten – Schlagzeilen sind garantiert. Mit ihrem neuesten Spot zum Muttertag löste Edeka allerdings eine Kontroverse aus. Vor allem Väter fühlen sich herabgewürdigt.

Seit Friedrich Lichtenstein 2014 singend durch den Supermarkt tanzte und alles "Supergeil" fand, hat sich die Supermarktkette Edeka einen Ruf für ungewöhnliche Werbungen geschaffen. Aber nicht immer kommt der Clip auch an. Im Jahr 2016 prangerte eine Extremismusexpertin an, im Weihnachtsclip "Zeitschenken" seien Codes der rechten Szene verpackt. Auch der Werbefilm über die "Herren des Feuers", um die Grillsaison einzuläuten, erntete Kritik. Denn darin dürfen nur Männer grillen, Frauen nicht.

Edeka: Kontroverse um Muttertag-Spot

Auch im neuesten Clip dreht sich die Kontroverse rund um das Rollenbild der Geschlechter. In dem Video bedankt sich ein Mädchen bei ihrer Mutter: "Danke Mama, dass du nicht Papa bist." Gezeigt werden allerdings vor allem Männer. Nach Meinung vieler werden sie als unfähig, grob und hässlich dargestellt. Auf Youtube wurde das Video bislang (Stand: 8. Mai, 10 Uhr) über eine Million Mal abgerufen. Die Reaktionen sind überwiegend negativ.

"Humorvolles Danke zum Muttertag"

Der Konzern hat auf die Kritik mit einem Kommentar auf Facebook reagiert: "Mit dem Film möchten wir Väter keinesfalls schlecht darstellen, sondern etwas überspitzt und auf humorvolle Art und Weise allen Müttern anlässlich des Muttertags Danke sagen."

Edeka Screenshot/Facebook
Auf der Edeka-Facebook-Seite reagierte der Konzern mit einem Kommentar.

Einige Nutzer sehen dies aber auch ähnlich wie die Supermarktkette.

Eines hat Edeka jedenfalls geschafft: Die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

 
(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 17.07.2019 um 04:46 auf https://www.salzburg24.at/news/welt/edeka-werbespot-sorgt-fuer-kontroverse-69930487

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