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Kristensen mit Liebeserklärung an Salzburg

Däne hofft auf ersten Länderspiel-Einsatz

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Rasmus Kristensen: "Ich liebe alles hier in Salzburg,"

Salzburgs Dauerbrenner Rasmus Kristensen erntet von Trainer Jesse Marsch Sonderlob. Der Däne spricht über seinen Karriereplan und die schöne Zeit in Salzburg.

Salzburg

Mit Länderspielen während der Corona-Pandemie hat Red Bull Salzburg keine guten Erfahrungen gemacht. Die Bullen hoffen diesmal auf einen reibungslosen Ablauf.

Marsch setzt weiter auf Stammelf

Bevor die Team-Kicker in zwei Wochen quer durch die Welt reisen, wartet auf den Tabellenführer jedoch am Samstag der Liga-Alltag gegen Schlusslicht Admira (S24-LIVETICKER ab 16:50 Uhr). Gegen die Niederösterreicher hat der Meister das Hinspiel mit 0:1 verloren.

 

"Unser Spiel im Dezember war nicht gut, wir haben sicher keine gute Leistung gezeigt. Jetzt geht es für uns darum, konzentriert zu sein und – auch in Blickrichtung Tabelle – einen Sieg zu holen. Im Vergleich zur letzten Saison liegen wir jetzt ja vorn, das ist sehr positiv. Für die letzten beiden Matches müssen wir voll fokussiert bleiben", sagte Salzburg-Trainer Jesse Marsch am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

FC Red Bull Salzburg, Fans GEPA/Red Bull
Die Fans von Red Bull Salzburg.

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Auf die Frage, ob er gegen den Tabellenletzten und noch vor der Punkteteilung rotieren wird, gab es von Marsch ein kurzes, aber klares Statement: "Nein, wir spielen mit unserer besten Gruppe und wollen den Sieg."

Kristensen hofft auf ersten Länderspiel-Einsatz

Dauerbrenner Rasmus Kristensen vor dem Duell gegen die Admira: "Für uns ist es trotz der Niederlage im Herbst keine andere Situation. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, das ist bei uns immer gleich und das ist auch unser Ziel. Wir haben die Zeit gut genutzt und auch taktisch einiges gemacht.". Der Däne hat von 20 Liga-Partien 15 von Beginn an bestritten, kam in den restlichen Duellen auch von der Bank stets zum Einsatz. Von Marsch erntete der Rechtsverteidiger Sonderlob: "Er ist einer der besten Spieler bei uns und hat sich in den zwei Jahren enorm weiterentwickelt."

Ramalho, St.Pölten, FC_Red_Bull_Salzburg GEPA/Red Bull
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Mit seinen zuletzt guten Leistungen hat der dänische Vollblut-Abräumer auch das Interesse von Nationaltrainer Kasper Hjumland geweckt. Auf seinen ersten Team-Einsatz wartet der 23-Jährige jedoch noch: "Ich glaube, dass ich meine Aufgabe gut gemacht und mir einen Platz verdient habe. Natürlich gibt es viel Konkurrenz, aber es ist die Entscheidung des Trainers. Viel mehr kann ich nicht machen."

Kristensen mit Liebeserklärung an Salzburg

Seine Freizeit abseits des Platzes verbringt "Ras", wie er von seinen Mitspielern genannt wird, mit seiner kürzlich angereisten Freundin Frederikke. "Wichtig ist das sie jetzt hier ist und wir gemeinsam sein können", so Kristensen, der sich zu seinem Karriereplan nicht im Detail äußerte. "Es ist schwierig zu sagen. Im Fußball kann alles passieren und man muss dann schauen, ob der nächste Schritt zu mir passen würde. Aber ich liebe alles hier in Salzburg – unseren Fußball und unsere Gruppe. Es ist eine schöne Zeit hier."

Für die Oktober-Partien wurden die Bullen-Profis nicht abgestellt, weil es kurz vorher einen positiven Corona-Test beim Meister gegeben hatte. Ähnliches passierte im November: Die Spieler durften schließlich doch zu ihren Nationalteams – danach kehrten Sekou Koita und Mohamed Camara mit positiven Doping-Befunden zurück, weshalb das Mali-Duo fast die gesamte restliche Saison verpassen wird.

Hoffnung auf Länderspiele ohne Nachwirkungen

Für die Partien im März hofft Salzburg-Trainer Jesse Marsch auf einen reibungslosen Ablauf. "Mit Corona sind Länderspielpausen immer sehr kompliziert für uns, aber die Jungs sind von Mark Lang (Teammanager, Anm.) klar informiert", sagte der US-Amerikaner.

Austria Salzburg, Fanmarsch FMT-Pictures/TA

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Dutzende Bullen warten auf Nationalteam-Einberufung

Salzburg stellt regelmäßig rund ein Dutzend Kicker für A-Auswahlen ab, darunter viele Afrikaner. "Nationalteam-Erfahrung ist für Spieler immer wichtig, also gibt es von mir totale Unterstützung für die Teamspieler. Aber alle, die reisen, müssen aufpassen", warnte Marsch. Am Wochenende wird feststehen welche Bullen in den Nationalteams einberufen werden.

Die Länderspiel-Unterbrechung steigt Ende März, danach geht es für Salzburg in der Bundesliga mit der Meistergruppe und dem ÖFB-Cup-Finale gegen den LASK weiter. "Nach der Pause haben wir elf großartige Spiele, da brauchen wir alle Jungs gesund, bereit und stark. Ich glaube, wir schaffen das", erklärte Marsch.

(Quelle: SALZBURG24/APA)

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