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Corona-Krise

ÖBB mit 70 Prozent weniger Passagieren

Massiver Rückgang

ÖBB APA/ROLAND SCHLAGER
Die ÖBB verzeichnen durch die Corona-Krise einen Rückgang von rund 70 Prozent bei den Passagieren. (SYMBOLBILD)

Die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Coronavirus haben in Österreichs Bahnnetz zu einem massiven Rückgang der Fahrgäste geführt. Die Österreichischen Bundesbahnen hatten am Montag im gesamten Bahnnetz - Nah- und Fernverkehr - um 70 Prozent weniger Fahrgäste als üblich, sagte ÖBB-Vorstandschef Andreas Matthä am Dienstag zur APA. Der Umsatz brach um 80 Prozent ein.

Die Bundesbahnen werden den öffentlichen Verkehr jedenfalls aufrechterhalten, die Züge fahren teilweise ausgedünnt. "Es ist wichtig, die krisenrelevanten Mitarbeiter an den Arbeitsplatz zu bringen", versichert Matthä, der den eigenen Beschäftigten im "Team ÖBB" seinen großen Dank ausspricht.

Die ÖBB-Personenzüge fahren wegen der Grenzschließungen nur mehr innerhalb Österreichs, der Güterverkehr wird international aufrechterhalten. An den Grenzen werden die Loks der Güterzüge ausgewechselt.

(Quelle: APA)

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