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Führungswechsel

Neuer Polizeidirektor heißt Bernhard Rausch

Nachfolge von Franz Ruf geklärt

Bernhard Rausch, Polizei Salzburg NEUMAYR/MMV/ARCHIVBILD
Bernhard Rausch während eines Einsatzes beim Fußballspiel von Red Bull Salzburg gegen den FC Basel im März 2014.

Nachdem der langjährige Salzburger Polizeidirektor Franz Ruf im Juli dieses Jahres den Posten des Generaldirektors für die öffentliche Sicherheit angetreten hat, ist nun seine Nachfolge geklärt. Der bisherige Leiter des Rechtsbüros, Bernhard Rausch, übernimmt.

Rausch bekam den Vorzug gegenüber dem bisherigen Ruf-Stellvertreter Burghard Vouk erhalten, wie die Salzburger Nachrichten (SN) am Dienstag berichten. Rausch trat in Vergangenheit als Einsatzleiter bei Hochrisiko-Fußballspielen und des EU-Gipfels im Herbst 2018 in Erscheinung.

Haslauer erteilt Zustimmung zu Bernhard Rausch

Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) habe der Personalie bereits zugestimmt, Innenminister Karl Nehammer (ebenfalls ÖVP) soll laut SN am 29. September mit der Übergabe des Ernennungsdekrets die Neubesetzung des Polizeidirektor-Postens fixieren.

(Quelle: SALZBURG24)

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Salzburger Franz Ruf in neues Amt eingeführt

Ruf, Generaldirektor BM.I, Abteilung I/5/ Alexander TUMA
Angelobungsfeier des Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit Im Bild v.l.: Innenminister Karl Nehammer, Generaldirektor für Öffentliche Sicherheit Franz Ruf und Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Franz Ruf ist neuer Generaldirektor für die Öffentliche Sicherheit. Am Mittwochnachmittag wurde der bisherige Salzburger Landespolizeidirektor in sein neues Amt inauguriert. Ruf folgt einem anderen Salzburger: Franz Lang, interimistischer Generaldirektor und langjähriger Direktor des Bundeskriminalamts, geht demnächst in den Ruhestand und wurde mit anerkennenden Worten verabschiedet.

Die Generaldirektion im Innenministerium ist für sämtliche Angelegenheiten der öffentlichen Sicherheitsverwaltung zuständig. „Mit dem aus Eben stammenden Franz Lang als langjährigem Direktor des Bundeskriminalamtes sowie stellvertretendem Generaldirektor im Bundesministerium für Inneres und dem gebürtigen Tamsweger Franz Ruf tragen jetzt zwei Salzburger an höchster Stelle wichtige Verantwortung für die Sicherheit in Österreich“, so Haslauer.

Viel Lob für den Salzburger

 "Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit ist der oberste Polizist. Er trägt die Verantwortung für mehr als 29.000 Polizistinnen und Polizisten und ist zugleich auch Vorbild", sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei der Inaugurationsfeier. Ruf sei "ein Garant für die Handlungssicherheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter". Lob kam auch vom Generalsekretär im Innenministerium, Helmut Tomac: "Franz Ruf ist dafür bekannt, dass er es in hohem Maße versteht, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verständnis der Polizeiarbeit als Dienstleister am Bürger, als Vertreter von Recht und Menschenrechten zu leiten und zu motivieren."

Das hat Franz Ruf vor

Ruf gab einen kurzen Ausblick auf seine Vorhaben: "Das wichtigste Element in unserem Sicherheitsressort sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die österreichische Polizei ist eine der besten der Welt. Sie ist so gut, weil sie sich immer wieder hinterfragt, reformiert und erneuert. In meiner Rolle als Generaldirektor werde ich diese Modernisierung vorantreiben." Als eines der wichtigsten Beispiele für Reformen nannte er die Neuaufstellung des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Er unterstrich, dass internationale Vernetzung essenziell sei.

Innenminister Nehammer verkündete im Rahmen der Zeremonie, dass Franz Popp, bisheriger stellvertretender Landespolizeidirektor die Stelle des Landespolizeidirektors in Niederösterreich besetzen wird. Er überreichte ihm das offizielle Dekret. Bekannt war diese Bestellung bereits Ende Mai geworden.

Eine Polizeilaufbahn von Salzburg nach Wien

Ruf begann 1989 als Gendarmeriebeamter in Hallein und studierte neben seiner beruflichen Tätigkeit Jus. 2001 wechselte er als Leiter der Gruppe Verkehr und Polizei an die Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau, 2005 wurde Ruf Landespolizeikommandant-Stellvertreter für Salzburg, von 2008 bis 2012 Sicherheitsdirektor für das Bundesland Salzburg und 2012 Landespolizeikommandant. Innenminister Karl Nehammer bestellte ihn im Februar 2020 zum Projektleiter der Reform des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. 

Aufgerufen am 30.09.2020 um 11:01 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/bernhard-rausch-ist-neuer-polizeidirektor-in-salzburg-92846008

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