Immer häufiger kommt es im Land Salzburg zu durch Schlangen ausgelöste Feuerwehreinsätze, wie etwa am Mittwoch in Stuhlfelden (Pinzgau). Eine Bewohnerin meldete den Floriani mehrere Schlangen in ihrem Garten. Weil dort auch Kinder spielten und die Frau die Schlangenart nicht identifizieren konnte, habe sie sich Sorgen gemacht.
Ringelnatter in natürlicher Umgebung freigelassen
Die Feuerwehr Stuhlfelden konnte eine Ringelnatter sicher einfangen, wie via Facebook mitgeteilte wurde. Das Tier blieb demnach unversehrt. "Unser oberstes Ziel war es, die Schlange unberührt in ihrer natürlichen Umgebung freizulassen", heißt es im Beitrag. Also wurde die Ringelnatter an einem sicheren Ort in der unberührten Natur wieder in die Freiheit entlassen.
Die Feuerwehr Stuhlfelden war mit acht Kräften im Schlangeneinsatz.
Heimische Schlangen in Salzburg
Im Bundesland Salzburg sind vier Schlangenarten heimisch. Alle stehen auf der Roten Liste gefährdeter Arten und genießen Schutzstatus.
- Ringelnattern kommen bei uns am häufigsten vor. Sie leben in der Gegend von Gewässern.
- Schlingnattern leben in wärmebegünstigten Gebieten, wie zum Beispiel an Waldrändern oder Gleisen. Sie werden sogar als gefährdet eingestuft. Das könne aber auch daran liegen, dass sie so selten gesichtet werden.
- Äskulapnattern leben in Auen und sind die größten Schlangen in Salzburg. In der Regel messen die Tiere eine Länge von 120 Zentimetern, erwachsene Männchen können auch eineinhalb Meter lang werden.
- Kreuzottern sind die einzigen heimischen Schlangen, die giftig sind. Sie leben hauptsächlich im Gebirge und in Moorgebieten wie in Bürmoos oder bei den Trumer Seen.
(Quelle: salzburg24)






