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Zell am See

Burschen gestehen Serie an Straftaten

Polizei SALZBURG24/Wurzer
Die Burschen gestanden den Beamten gleich eine ganze Reihe an Straftaten.

Faustdick hinter den Ohren hatten es ein 14-Jähriger und sein 20 Jahre alter Freund in Zell am See im Pinzgau. Nach einer regelrechten Reihe von Diebstählen und Sachbeschädigungen sind die beiden von der Polizei nun ausgeforscht worden. Ihr Motiv: Langeweile.

Zell am See

Ein Angestellter eines Elektrogeschäftes hatte die beiden Burschen am Montag dabei erwischt, wie sie mehrere Kopfhörer stehlen wollten. Nach einer Anzeige und den Vernehmungen durch die Polizei konnten die beiden wieder nach Hause. Das berichtet die Pressestelle der Polizei Salzburg am Mittwoch in einer Aussendung.

Eltern erstatten Vermisstenanzeige

Nachdem der 14-Jährige am Abend jedoch nicht zu seinen Eltern zurückkehrte, erstatteten diese eine Vermisstenanzeige. Die Polizei startete daraufhin eine Fahndung nach dem Buben und seinem 20-jährigen Begleiter. Als die beiden schließlich Stunden später aufgegriffen wurden, gestanden sie gegenüber den Polizisten weitere Straftaten.

Reihe von Straftaten in Zell am See

So stiegen der 14-Jährige und sein 20-jähriger Begleiter noch Montagabend in ein leerstehendes Firmenobjekt in Zell am See ein und brachen ein dort abgestelltes Wohnmobil auf. Als Tatwerkzeug verwendeten sie Handschuhe und Werkzeuge, welche sie im Verlauf dieses Tages bei einem Baumarkt in Zell am See gestohlen hatten.

Im Wohnmobil erbeuteten sie eine Taschenlampe, eine Flasche Prosecco und Bargeld in der Höhe von 70 Euro. Bevor sie flüchteten beschädigten sie danach noch mutwillig das Wohnmobil, wodurch sie einen weiteren Schaden in bisher unbekannter Höhe verursachten. Auf der Flucht zurück ins Ortszentrum entledigten sie sich bei einem Müllkübel ihres Werkzeuges und brachen dann entlang ihres Weges einen Getränkeautomaten auf, aus dem sie einige Getränke stahlen.

Da sich der 20-Jährige bei einer der Taten ein einer Hand verletzte, stahlen sie im Bereich der Esplanade zwei Fahrräder und fuhren damit zum Krankenhaus Zell am See. Nach der Untersuchung brachten sie die beiden Fahrräder wieder an den Tatort zurück. Dann trennten sich die beiden, wobei der 20-Jährige das erbeutete Geld in verschiedenen Lokalen verbrauchte.

Langeweile und Geldnot als Motiv

Als Motiv gaben die beiden Einheimischen an, dass sie aus Langeweile und Geldnöten handelten. Die Höhe des Gesamtschadens und die detaillierten Tathergänge sind noch Gegenstand der Ermittlungen. Die beiden werden an die Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt bzw. wird über den 14-Jährigen der Jugendwohlfahrtsbehörde berichtet.

(Quelle: SALZBURG24)

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