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Richard Hörl

Bürgerlisten-Gründer ist tot

Richard Hörl, Bürgerliste Neumayr/Archiv
Richard Hörl im Jahr 2008 bei einem Lokalaugeschein zum Bauvorhaben der heutigen Fußball-Akademie in Salzburg.

Kurz nach seinem 80. Geburtstag am 4. April ist Richard Hörl, in den 1970er Jahren Mitbegründer der Salzburger Bürgerliste, am vergangenen Ostermontag, dem 22. April, verstorben. Das teilten Wegbegleiter namens der Familie am Mittwoch mit. Hörl kämpfte gemeinsam mit Schauspieler Herbert Fux und Richter Eckehart Ziesel für den Erhalt der Stadtlandschaft Freisaal.

Salzburg

Als die Bürgerliste 1977 das erste Mal in den Salzburger Gemeinderat einzog, übernahm Hörl eines der beiden Mandate. Er saß von 1977 bis 1980 im Gemeinderat, zog sich dann aber wegen der beruflichen Doppelbelastung - Hörl betrieb eine Konditorei und Bäckerei in der Alpenstraße - aus dem Stadtparlament zurück.

Großes Engagement von Richard Hörl

Sein Engagement für wichtige politische Themen ließ nicht nach. Er setzte sich beispielsweise gegen den Bau der Atommüll-Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf, für den Ausbau des Radwegenetzes, für ein verpflichtende Bürger-Mitbestimmung oder für die Verankerung der Salzburger Grünland-Deklaration im Stadtrecht ein.

Die Bürgerliste reagierte am Mittwoch in einer Aussendung mit Betroffenheit auf das Ableben Hörls. "Sein Mut, seine Konsequenz und sein visionärer Einsatz für Salzburg und seine BürgerInnen waren einzigartig. Er war und ist uns ein großes Vorbild", schreiben Johann Padutsch, Helmut Hüttinger und Martina Berthold.

(APA)

(Quelle: APA)

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