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Nach Olympia-Tiefschlag

Alisa Buchinger spricht über ungewisse Zukunft

In Salzburgs Top-Karateka lodert das Feuer

Karate, Alisa Buchinger, Karate Austria / Ewald Roth
Alisa Buchinger (re.) hat sich nach dem geplatzten Olympia-Traum erneut finden müssen. (ARCHIVBILD)

Der geplatzte Olympia-Traum hat Alisa Buchinger aus der Bahn geworfen. Die Karateka aus Salzburg dachte laut über ein Karriereende nach. Nun hat die 28-Jährige eine Entscheidung getroffen.

Salzburg

An den 13. Juni denkt Alisa Buchinger nicht gerne zurück. Denn an jenem Sonntag beim finalen Qualifikationsturnier in Paris schied Österreichs Vorzeige-Karateka gleich in der ersten Runde aus – der Olympia-Traum platzte.

Karate Austria Buchinger Rettenbacher KARATE AUSTRIA/KREMSER MARTIN

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Buchinger verlängert Sommerpause

Buchinger war leer, kraft- und ratlos und musste ihre Gedanken neu sortieren. "Das mit Olympia hat mich wirklich sehr mitgenommen", erklärte sie am Mittwoch im Gespräch mit SALZBURG24. Die Karateka legte daher eine Pause ein und dachte intensiv über ihre Zukunft nach. "Vor allem wollte ich mental, also vom Kopf her, wieder auf der Höhe sein", betonte die Kampfsportlerin, die sich mit Veronika Mayerhofer eine neue Sportpsychologin ins Team geholt hat.

WM spornt Buchinger an

Dann folgte der Entschluss: Die Ex-Weltmeisterin nahm am 24. Juli wieder das Training auf. "Das Wichtigste war, dass ich wieder meine Motivation für den Sport finde. Und ja, das Feuer für Karate brennt immer noch in mir."

Dennoch kommt das am Freitag startende Premier-League-Turnier in Kairo unpassend. "Das kommt noch zu früh, auch wenn mein Tank schon bis zu 80 Prozent voll ist", erklärte die Profi-Sportlerin, die erst in einem Monat in Moskau an den Start gehen will, um sich auf die Weltmeisterschaft Mitte November in Dubai vorzubereiten."Die WM ist ganz klar ein Ziel von mir. Da möchte ich an den Start gehen. Aber davor will ich mich topfit fühlen. Wie es danach weitergeht, werde ich sehen."

Auch Plank sagt für Kairo ab

Mit Bettina Plank fehlt eine weitere Top-Karateka in Kairo. Vier Wochen nach dem Gewinn von Olympia-Bronze kehrt die Vorarlbergerin nicht auf die Tatami zurück. Ebenso legt auch Stefan Pokorny eine längere Sommerpause ein. Anders seine Salzburger Landsmänner Luca Rettenbacher (Klasse bis -75 kg) und Zwillingsbruder Robin (-67 kg), die am Mittwoch nach Kairo gereist sind.

Olympia, Bettina Plank, Bronze APA/AFP/Alexander NEMENOV
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(Quelle: SALZBURG24)

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