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Heimische "Mini-Springer" begeistern Kraft & Hölzl

Salzburger Stars als Kindertrainer

Obwohl alle Skisprung-Wettbewerbe bis Oktober vom österreichischen Skiverband (ÖSV) abgesagt wurden, legen sich die beiden Salzburger Top-Athleten Stefan Kraft und Chiara Hölzl noch lange nicht auf die faule Haut. Im Gegenteil: Kraft und Hölzl schlüpfen in die Rolle des Trainers und der Trainerin und begleiten im Heimatklub SV Schwarzach 15 Kinder an der Sprungschanze.

Schwarzach im Pongau

Strahlender Sonnenschein, motivierte Kinder und spezielle Skisprung-Trainer. Da staunten 15 Nachwuchssportler und Nachwuchssportlerinnen nicht schlecht, als Kraft und Hölzl ein gemeinsames Training leiteten.

Kraft besucht Kindertraining in Schwarzach

"Es ist einfach super zu sehen, mit welcher Freude die Kleinen beim Skispringen dabei sind. Ich werde oft gefragt, ob ich einen Tipp weitergeben kann für junge Springer und ich sage immer wieder, dass die Freude am Skispringen und am Sport das Wichtigste ist", sagte Kraft. Die zuletzt akut gewordenen Rückenschmerzen hat der Pongauer wieder in den Griff bekommen und ist "voll im Saft". Die abgesagten Sommer-Wettbewerbe kommen beim anstehenden Winter mit Vierschanzentournee und Weltmeisterschaft in Oberstdorf nicht ganz ungelegen.

Stefan Kraft JumpandReach
Die Anwesenheit von Skisprung-Gesamtweltcupsieger Stefan Kraft (re.) sorgte für Extra-Motivation bei den Kindern.

Salzburger Sport-Vorbilder leiten Training

Am Mittwoch kehrten beide Top-Athleten an jenen Ort zurück, an dem vor vielen Jahren ihre Karrieren begannen und sie bei Trainings des SV Schwarzach auf der Kleinschanze Schritt für Schritt das Skispringen erlernten. Einige Jahre, Weltcupsiege, WM-Medaillen und Gesamtweltcupsiege später stehen sie als Vorbilder für die Kinder auf der Schanze und geben den Kindern Tipps und Tricks mit auf ihren sportlichen Weg. Beim Sport und vor allem beim Skispringen sei laut Kraft die "Freude und die Gaudi" das Wichtigste.

Hölzl und die "Mini-Chiara"

"Ich kann mich noch an meine ersten Sprünge erinnern, als wäre es gestern gewesen. Durch einen mehr oder weniger blöden Schmäh von meinem Bruder bin ich zum Skispringen gekommen und es war das Beste, das mir passieren hätte können", sagte Hölzl, die sich in einer kleinen Springerin wiedererkennt hat. Rosaroter Helm, rosarote Gartenhandschuhe als Sprunghandschuhe und keine Angst vorm Springen - sozusagen die "Mini-Chiara".

"Das war richtig cool zum Anschauen, was die Kleine und auch die anderen Kids da weiterbringen." Kinder in Bewegung und in die Natur zu bringen sei der 22-Jährigen ein großes Anliegen und sie ist mehr als froh, "wenn ich da als Vorbild ein stückweit mithelfen kann", sagte die Schwarzacherin.

(Quelle: SALZBURG24)

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