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Neue Verkehrs-Drehscheibe

Airport vernetzt künftig Salzburgs Regionen

Was es mit "Flughafen 4.0" auf sich hat

Wie Salzburgs Airport in ein "alltägliches, multimodales Verkehrssystem eingebettet" werden soll, haben die Verantwortlichen am Mittwoch bei einem Pressetermin erklärt. So sollen beim "Flughafen 4.0" künftig alternative Mobilitätsmöglichkeiten entstehen, die auch abseits des Airports nutzbar sind und die Regionen im Bundesland miteinander vernetzen.

Salzburg

Klimaschutz ist derzeit in aller Munde, so auch beim Salzburger Flughafen. Bei einem Pressetermin veranschaulichten die Verantwortlichen um Airport-Chefin Bettina Ganghofer, in welchen Bereichen man bereits auf moderne Umwelttechnik setzt: So fährt fast die Hälfte des Fuhrparks elektrisch, Photovoltaikanlagen zieren die Gebäude und beim Licht wird auf LED statt Halogen gesetzt.

Neben diesen Projekten ist nun das 500.000 Euro teure Vorhaben "Flughafen 4.0" hinzugekommen, dass zu 80 Prozent aus der Forschungsförderung des Landes Salzburg finanziert wird.

Drehscheibe im Salzburger Verkehrsnetz

Der Airport soll dadurch zur innovativen Drehscheibe im Salzburger Verkehrsnetz werden. Als strategischen Partner konnte man dafür etwa den Salzburger Verkehrsverbund gewinnen. Ziel ist es, in den kommenden Jahren innovative Szenarien für zukunftsweisende Mobilitätsangebote am Flughafen zu entwickeln.

 

"Derzeit fahren zwar öffentliche Busse, der Verkehr zu den Zieldestinationen wird jedoch kaum gebündelt. Das soll sich ändern", wird die Maßnahme begründet. "Mit durchgängigen Wegeketten werden wir attraktive Angebote schaffen, die es möglich machen, den Individualverkehr zu reduzieren und Synergien zu nutzen", sagte Verkehrs-Landesrat Stefan Schnöll (ÖVP).

Innovationen am Flughafen

Der "Flughafen 4.0" soll in ein alltägliches, vielfältig nutzbares Verkehrssystem eingebettet werden – attraktive Fuß- und Radwege, bedarfsorientierte Neuangebote im öffentlichen Verkehr und alternative Mobilitätsmöglichkeiten sowohl für Touristen als auch für Pendler und Anrainer sollen entstehen. Helfen sollen dabei wissenschaftliche Methoden und Kompetenzen aus der Geoinformatik sowie Datenforschung.

Aus den Ergebnissen des Forschungsprojekts sollen dann Salzburgs Regionen, wie Zell am See (Pinzgau), besser an den Airport angebunden werden. "Mit den Ergebnissen aus diesem Projekt soll die optimale Integration des Flughafens in das bestehende und künftige Verkehrsnetz ermöglicht und an die Anforderung der einzelnen Zielgruppen optimal angepasst werden", heißt es in einer Aussendung.

"Zukunftsweisendes Forschungsprojekt"

LH-Stv. und Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl (ÖVP) zeigte sich erfreut, "dass mit diesem zukunftsweisenden Forschungsprojekt am Salzburger Flughafen viele Kräfte aus allen Bereichen gebündelt werden, um Möglichkeiten auszuloten, die Mobilität der Salzburger und Salzburgerinnen nachhaltig zu verbessern." Airport-Chefin Ganghofer bläst ins selbe Horn: "Das Mobilitätsprojekt soll dem Flughafen die Möglichkeiten darlegen, wie eine Weiterentwicklung zu einem attraktiven Mobilitätsknoten im regionalen Verkehrssystem aussehen kann."

Vom "Flughafen 4.0" sollen neben den direkten Flugpassagieren auch bestehende große wie kleine Unternehmen maßgeblich profitieren, heißt es.

(Quelle: SALZBURG24)

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